Schlafzimmer

Die Schlafzimmereinrichtung ist egal, weil man die Augen hier ohnehin die meiste Zeit geschlossen hat? Ein praktischer Ansatz, der für viele funktionieren dürfte. Für besonders entspannten Schlaf empfiehlt Conran:

Liegen lernen

Beim Bettgestell braucht sich niemand zu verkünsteln, was zählt ist die Matratze - hier lohnt es sich, zu investieren, schließlich verbringt man auf kaum einem Möbelstück mehr Zeit. Idealerweise wird die Matratze alle zehn Jahre gewechselt. Viele Modelle müssen zwischendurch gewendet werden, damit sie sich gleichmäßig abnutzen. Auch Kopfkissen müssen gewechselt werden, wenn sie den Kopf nicht mehr richtig stützen.

Kleiderstau vermeiden

Wer über ein Ankleidezimmer verfügt, kann diesen Absatz getrost überspringen. Normalsterbliche seien hiermit informiert, dass in ihrem Schlafzimmer auch Platz für einen Schrank sein sollte. Bei kleinen Zimmern bietet sich ein Einbauschrank an, weil er weniger Platz wegnimmt. Damit Schubladen richtig geöffnet werden können, sollte davor mindestens ein Meter Platz sein, außerdem sollten sie höchstens zu zwei Dritteln gefüllt werden. Ein Schrank sollte groß genug sein, damit sämtliche Kleidung leicht darin verstaut werden kann. Sonst besteht die Gefahr, dass Klamotten außerhalb gestapelt werden. Das zieht nicht nur Kleidermotten an, sondern bringt auch Unruhe ins Schlafzimmer - und in den Schlaf. Zusätzlichen Stauraum bieten Betten mit integrierten Schubläden. Die sehen im Gegensatz zu Modellen mit Beinen oft etwas klobig aus, sind aber gerade für kleine Schlafzimmer mit wenig Stauraum zu empfehlen.

Ruhe schaffen

Wer ruhig schlafen will, braucht eine ruhige Umgebung, sagt der Designer. Das gilt nicht nur im Bezug auf Kleiderberge, bei der Farbgebung ist ebenfalls Zurückhaltung angesagt. Im aktuellen Buch des Wohndesigners sind alle Betten weiß bezogen. Auch sonst dominieren helle Farben sowie Braun- und Grautöne.

Bild: Pernilla Hed (Styling: Daniel Bergman) 23. März 2015, 17:132015-03-23 17:13:50 © Süddeutsche.de/feko/vs