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Test:Kleb dir eine

Augenpatches versprechen einen pflegenden, abschwellenden und strahlenden Soforteffekt. Zu Recht? Die Beauty-Expertin Joana Greimers testet neun Produkte.

Die Augen gelten nicht nur als Spiegel der Seele, sondern entlarven schlichtweg auch unseren Lebensstil. Schlafen wir schlecht, trinken wir zu wenig Wasser oder verbringen wir zu viel Zeit vor Bildschirmen, dann sieht man uns das genau an dieser Stelle oft auch an. Meist trocknet die Partie rund um die Augen schneller aus als die restliche Gesichtshaut, weil sie im Vergleich viel dünner ist und weniger Talg produziert. Das macht sie anfälliger für den Feuchtigkeitsverlust. Außerdem lagert sich in diesem Bereich gerne Wasser ein, was zu Schwellungen und sogenannten Puffy Eyes führt. In diesen Fällen hilft zwar auch der uralte Löffel-Trick (man legt für ein paar Minuten einen Teelöffel auf die geschwollene Partie, den man vorher im Kühlschrank aufbewahrt hat), aber richtig praktisch ist das natürlich nicht. Augenpatches wirken hier deutlich effektiver. Ihr dünnes Vlies wurde mit Seren getränkt. Legt man sie auf die Haut, entsteht durch die Flüssigkeit ein kühlender Effekt. Meist enthalten die Formulierungen feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe wie etwa Hyaluronsäure oder Kokosnussöl. Die Konzentration ist im Idealfall so hoch, dass sich nach der vom Hersteller empfohlenen Einwirkzeit ein Soforteffekt einstellt. Stehen zusätzlich noch Anti-Aging-Wirkstoffe auf der Liste der Inhaltsstoffe, zum Beispiel Retinol, Peptide oder Kollagen, strafft das die Haut, während Vitamine und Antioxidantien wie eine Frischekur wirken. Welche Produkte besser performen als andere, hat Make-up Artistin Joana Greimers für uns getestet. Bei Events und Hochzeiten zählen Augenpatches für sie zu den wichtigsten Produkten, die sie vor dem Make-up anwendet.

© SZ vom 17.04.2021
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