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Modelbusiness:Wie sich das Geschäft mit Männermodels wandelt

Statt genormter Kleiderständer sollen zunehmend Charaktere die Mode mit Leben füllen: Jonas Glöer bei einem Auftritt für Ferragamo.

(Foto: Ferragamo)

Zwar ist das Modelbusiness eine der seltenen Branchen, in denen Männer weniger verdienen als Frauen. Aber in der Bedeutung holen männlichen Models zunehmend auf.

Von Silke Wichert

Natürlich gibt es auch über die Modelwelt eine Art literarisches Standardwerk. Es trägt den anschaulichen Titel "Model: Das hässliche Geschäft mit schönen Frauen" und wurde vom amerikanischen Journalisten Michael Gross Mitte der Neunziger, zur Blütezeit der Supermodels, geschrieben. Es geht um den Aufstieg der Branche, und, wie der Name des Buches bereits andeutet: Männer spielen hier keine Rolle beziehungsweise kommen nur in Gestalt von Fotografen, Agenten und reichen Liebhabern vor. Auch im alten Kraftwerk-Klassiker "Das Model" oder in der endlosen Casting-Show "Germany's Next Topmodel": Gut aussehen und sich in Pose schmeißen ist traditionell eher ein Frauenberuf, die männlichen Kollegen rangierten bislang, im wahrsten Sinne des Wortes, unter ferner liefen.

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