Test:Das ist der beste Spargelschäler

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(Foto: SZ)

Vor dem Spargelgenuss kommt das Spargelschälen. Aber mit welchem Werkzeug klappt das am besten? Klar ist jedenfalls: Die besten Geräte kommen ganz ohne Schnickschnack aus.

Protokolle: Felix Knoke

"Beim Spargel hört der Spaß auf", behauptete Christian Lindner vergangenes Jahr auf dem Höhepunkt einer aus den Fugen geratenen Diskussion um den deutschen Gemüsetrieb. Dabei möchte man die Sache doch meist schon beim Schälen wieder sein lassen. Stumpfe Sparschäler, verklebte Klingen, krampfende Hände, schmerzende Rückenwirbel - und trotzdem ist am Ende doch wieder alles holzig.

Der Edle Weiße endet als rindige Kaumasse, ein trauriger Faserball, am Tellerrand. Aber das muss nicht sein, das richtige Schälwerkzeug vorausgesetzt. Spargel schält man mit dem Sparschäler. Alternativen gibt es nicht. Über die richtige Form - Y, Pendel, Doppel - lässt sich sicherlich streiten. Trotzdem gibt es eine einfache Regel, was einen guten von einem schlechten Spargelschäler unterscheidet: Wenn er nicht sauber und fein schneidet, die Schnittreste gut ableitet und praktisch nie verstopft, taugt er nichts und gehört in die Mülltonne. Wer noch nie dieses Vergnügen hatte, sollte also wissen: Es gibt sie, die gut funktionierenden Schäler!

Diese Mindestanforderung erfüllen allerdings erstaunlich wenige Geräte. Und zwar nicht nur im Alltag (wer kennt sie nicht, die stumpfen, verrosteten Famos-Schäler im hintersten Schubladenwinkel?), sondern auch im Test: Von den neun brandneuen Geräten überzeugten nur ein paar wenige die Testerin, eine echte Schälexpertin.

Dabei ist die Sache im Grunde so einfach wie ein guter Spargel: Die besten Geräte kommen ganz ohne Schnickschnack aus und sollten, sobald sie stumpf geworden sind, ausgetauscht werden. Allerdings: Bei Spargel, der nicht wie frisch aus dem Erdwall gestochen wirkt, hilft auch das beste Werkzeug nichts mehr.

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