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Kochtöpfe im Test:Das ist das beste Topfset

(Foto: SZ)

Die Restaurants sind zu, wir müssen wohl oder übel selber kochen. Doch mit welchem Topf geht es am besten? Ein Sternekoch hat zehn Modelle getestet.

Was all die Kochshows nicht vermochten, schafft die Corona-Krise mühelos: Es wird wieder mehr gekocht zu Hause - vor allem offenbar Nudeln. Weil eine ausgewogene Ernährung aber immer empfehlenswert ist, sollte ein guter Kochtopf mehr können, als nur möglichst schnell Wasser aufzuheizen. Er sollte Speisen lange warm halten und die Wärme gleichmäßig verteilen, damit das Gulasch oder die Suppe nicht nur unten am Boden heiß und oben kalt ist. Zum besseren Anfassen sollten die Griffe möglichst kühl bleiben und der Deckel fest aufliegen. "Wäre der Boden dicker und schwerer, könnte er mehr Hitze erzeugen, dann ginge auch das Wasserkochen schneller", sagt unser Experte, der Sternekoch Thomas Kellermann.

Ganz früher, in der Antike und im Mittelalter, waren Kochtöpfe vor allem aus Keramik, heute sind die meisten aus Edelstahl, weil das Material am vielseitigsten einsetzbar ist. Töpfe aus Kupfer oder Gusseisen eignen sich dagegen hervorragend für langsam garende Speisen wie Schmorgerichte. Zusammen mit drei Köchen aus seinem Team in den "Egerner Höfen" am Tegernsee hat Kellermann Töpfe aus unterschiedlichen Materialien getestet, von günstig bis sehr teuer. Alle Töpfe haben einen Durchmesser von 24 Zentimetern, darin lassen sich gut Nudeln und Kartoffeln kochen, genauso wie Suppen und Eintöpfe, aber auch Fleischgerichte wie Gulasch.

Die Töpfe sind für alle Herdarten geeignet, wir testeten sie auf einem Induktionsherd. Alle wurden gewogen, bei allen wurde das Gleiche in der exakt gleichen Menge probiert: Zunächst zwei Liter Wasser gekocht, dann je 200 Gramm Kalbfleisch gebraten und Gemüse geschmort, zuletzt im Profischnellspüler und von Hand gereinigt.

© SZ vom 04.04.2020/jael
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