Schwimmbrillen-Test:Augen auf!

Lesezeit: 1 min

Ob im Freibad oder am See: Damit man beim Kraulen keinem in die Quere kommt, braucht man eine gute Schwimmbrille. Sieben Modelle im Test.

Von Julia Rothhaas

Ein Michael Phelps kann auch blind Weltrekord schwimmen, so geschehen bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking, als sich seine Brille mit Wasser füllte und er die letzten 100 Meter Schmetterling ohne etwas zu sehen hinter sich brachte. Da kann der Hobbyschwimmer nicht mithalten. Die Brille muss passen, sonst macht das Bahnenziehen keinen Spaß. Eine gute Schwimmbrille hält also dicht und sitzt gleichzeitig bequem. Dass manche nach dem Schwimmen trotzdem wie ein Pandabär mit dunklen Druckringen um die Augen aussehen, gehört wohl zum Sport wie das Wasser zum Becken.

Weil jedes Gesicht anders geschnitten ist, gibt es keine Brille, die jeden Schwimmer glücklich macht. Wichtig ist, die Brille im Kaufhaus vorher einmal aufzuziehen. Der Test: Die Brille ohne Kopfband auf die Augen drücken. Wenn sie ein paar Sekunden lang von alleine hält: perfekt. Die Wimpern sollten die Gläser nicht berühren, der Nasensteg nicht auf den Nasenrücken drücken und die Bänder leicht zu verstellen sein, ohne dass einen regelmäßig im Becken die Wut packt. Viele Schwimmbrillen sind mit einer Anti-Fog-Lösung imprägniert, die das Beschlagen der Gläser verhindern soll. Darauf verlassen kann man sich in den meisten Fällen zumindest eine Weile, sofern man die Brille nach dem Schwimmen mit klarem Wasser ausspült und an der Luft trocknen lässt. Ein Handtuch macht die Beschichtung kaputt ebenso wie den UV-Schutz. Fest steht ebenso: Weil nach ein paar Jahren das Material nachgibt, muss selbst die Lieblingsbrille ausgetauscht werden.

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