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Männermode aus London:Hauchzartes für Kerle

Leo-Print, florale Muster, Riemchenschuhe: Die neue Herrenmode der nächsten Sommersaison präsentiert sich feminin. Die Antwort auf die Frage "Was zieh ich nur an?" wird damit auch für die Lebensgefährtin um einen Schrank erweitert.

Von Violetta Simon

13 Bilder

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Quelle: AFP

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Leo-Print, florale Muster, Riemchenschuhe - so sehen sie aus, die Entwürfe für die Herrenkollektionen der kommenden Sommersaison. Auf der Londoner Fashion Week geben sich die Designer betont feminin - und erweitern damit freundlicherweise auch die Garderobe der Damen.

Einsame Spitze: Aus dem Hause McQueen ereilt uns die Botschaft, dass auch Männer im nächsten Sommer Brautmode tragen werden.

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Wenn Alexander McQueen das noch erleben könnte: Sarah Burton lässt für das britische Label seines Namens florale Prints auf Herrenanzügen erblühen. Putzig dazu sind die hellen Lackschuhe mit Riemchen.

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Diesen Gehrock mit düsteren Rosenprints aus der Frühjahr-Sommer-Kollektion 2014 würde man dem exzentrischen, mittlerweile verstorbenen Designer schon eher zuschreiben. Alexander McQueen trug seine Todessehnsucht auf dem Laufsteg zur Schau - und gab ihr 2010 schließlich nach.

Oliver Spencer - London Collections: MEN SS14

Quelle: Getty Images

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Oben Gentleman, unten Lebenskünstler: Auf der Oliver-Spencer-Show zeigt der neue Mann auch im Hinblick auf seine Träume eine beeindruckende Bandbreite. Für seine Kollektion ließ sich Spencer von der Kunst der Achtziger inspirieren, dem Neo-Expressionisten Jean Michael Basquiat.

Oliver Spencer - London Collections: MEN SS14

Quelle: Getty Images

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Dass Spencer sich auch auf eine Sache konzentrieren kann, beweist der Brite mit dieser Kreation. Sie ist durch und durch rot, in der Farbe der Liebe. Wer hat nochmal gesagt, dass sowas nur Frauen steht?

Katie Eary - Runway - London Fashion Week Men's Collections S/S 2

Quelle: dpa

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Auch so geht rot. Katie Eary schickt ihre Models im Leoparden-Zweiteiler zum Spielen. Es dürfte allerdings nicht viele Männer geben, die sich in dem Outfit auf die Skatebahn wagen.

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Rosarot, Himbeerrot, Orange, geerdet durch Braun. Jimmy Choos Schuhkollektion kommt gänzlich ohne typische Männerfarben wie Schwarz oder Dunkelblau aus.

YMC - London Collections: MEN SS14

Quelle: Getty Images

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Very british: Das Label YMC bleibt unaufgeregt-elegant und setzt auf die Formel "form follows function". Bei den lässig geschnittenen Dreiteilern hat man auf den ersten Blick das Gefühl, dass sie etwas aus der Form oder zu kurz geraten sind. Doch gerade damit verschaffen sie dem Großstadt-Dandy maximale Bewegungsfreiheit für maximale Entfaltung. 

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Auf dem Sportplatz trägt der moderne Mann Retro-Shirt zur neckischen Fischernetz-Hose. Mit anderen Worten, irgendwas zwischen USA und Goßbritannien.

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Eine Mischung aus American Sports und Alice im Barbieland scheint das Designer-Trio Sibling im Kopf zu haben, das den Begriff "grobmaschig" auch diesmal wieder wörtlich genommen hat. Das Ergebnis ist etwas gewöhnungsbedürftig.

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Farbenfrohe, luxuriöse Strickmode für den Mann, den die grauen V-Pulis langweilen, wollen die Sibling-Designer ihren Kunden bieten. Man könnte sagen, sie haben ihre Mission erfüllt.

J.W. Anderson - London Collections: MEN SS14

Quelle: Getty Images

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J.W. Anderson macht Mode, die gemacht ist zum Teilen. Der Herr trägt heute schulterfreie, hauchzarte Neckholder mit floralem Muster. So kommt nicht nur das Muskelspiel an Schultern und Armen besser zur Geltung. Auch die Antwort auf die Frage "Was zieh ich nur an?" wird für die Lebensgefährtin um einen Schrank erweitert.

J.W. Anderson Runway - London Fashion Week Men's Collections S/S

Quelle: dpa

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Die Kreation des Iren erfordert nicht nur Mut, sondern mitunter auch einen flachen, haarlosen Bauch. Anderson, der eigentlich durch seine aufsehenerregenden Schuh-Kreationen bekannt wurde, kooperiert seit Neuestem mit Versus Versace. Vielleicht führt er dort schon bald die bauchfreie Blusen-Linie für Männer - und deren Frauen - ein.

© SZ.de/leja
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