Fashion Week New YorkSo bunt kann schwarz-weiß sein

Für manche Menschen sind die Dinge entweder schwarz oder weiß. Mit ihren Frühjahrs-Sommer-Kollektionen für 2014 beweisen die Designer, dass man mit dieser Einstellung durchaus auf kreative Ergebnisse kommen kann. Der wahre Star jedoch saß diesmal in der Frontrow. Ein letzter Blick auf die Fashion Week New York.

Von Violetta Simon

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Für manche Menschen sind die Dinge entweder schwarz oder weiß. Mit den Frühjahr-Sommer-Kollektionen für das kommende Jahr beweisen die Designer, dass man mit dieser Einstellung durchaus auf kreative Ergebnisse kommen kann. Nehmen wir zum Beispiel US-Designer Marc Jakobs: Seine lockeren, humorvollen Anspielungen auf die späten Siebziger und frühen Achtziger wirken alles andere als festgefahren.

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Keine Zacken, keine Schrägen: Weitaus geradliniger präsentiert sich Narciso Rodriguez in Sachen schwarz-weiß.

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Oben weiß mit Lochmuster, unten weiße Ornamente auf schwarzem Chiffon: Für seine Verhältnisse gab sich der stilsichere Oscar De La Renta diesmal recht verspielt und experimentierfreudig.

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Der in der Dominikanischen Republik geborene Modemacher spielt mit kunstvoll gestickten floralen Ornamenten und mixt diese mit grafischen Mustern. Dabei bleibt er stets transparent.

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Ganz schön bunt: Plakativ und linear erweisen sich die Kreationen des Labels ICB, für das Prabal Gurung die schmalen Silhouetten der fünfziger Jahre heraufbeschwört. Der Nepalese ist bekannt für seine Spielart mit Colour-Blocking, unterschiedlichen Mustern, Schnitten und Materialien.

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Spaß am Colour-Blocking scheint auch die Französin Catherine Malandrino zu haben - und beweist bei der Gelegenheit gleich mal ihren Nationalstolz, indem sie eine Anspielung auf die Tricolore unterbringt.

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Bei Dennis Basso vermischt sich schwarz und weiß zu einer optischen Herausforderung: Das Auge fixiert abwechselnd die weißen, organisch anmutenden Ornamente und den schwarzen Hintergrund, der einen gewissen Durchblick verspricht.

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Auch Jacobs' Entwurf wirkt durch seine symmetrische, konträre Linienführung geradezu psychedelisch auf den Betrachter.

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Dass sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen steht, beweist Victoria Beckham bei der Präsentation ihrer Kollektion - und das auch noch in den Farben der Saison.

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Aber jetzt mal ehrlich: Wen interessieren Mamas Entwürfe, wenn ihre bezaubernde Tochter in der Frontrow sitzt! Selbst die eiserne Lady Wintour schmolz dahin beim Anblick der kleinen Harper. Ganz in weiß steht sie auf Papa Davids Schoß, der, was sonst, in schwarz erschienen ist.

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