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Akkuschrauber im Test:Bloß nicht durchdrehen!

Erster Schritt zum unfallfreien Arbeiten: die Auswahl des richtigen Werkzeuges.

Viele Menschen entdecken gerade das Heimwerken für sich. Voraussetzung ist ein leistungsstarker Akkuschrauber. Wir haben sieben Geräte getestet.

Von Titus Arnu

Bilder aufhängen, Fußleisten anbringen, Zaun bauen - wer solche Bastelarbeiten selbst machen will und sich nicht so gut auskennt, dreht schnell mal durch. Das liegt manchmal an ungeeignetem Werkzeug, manchmal an zwei linken Händen und allermeistens an der fatalen Kombination von beidem. Im "Haus der Eigenarbeit" (HEI) in München wird solchen fröhlichen Dilettanten geholfen. Das Bürgerzentrum mit professionell ausgestatteten Werkstätten kann von Anfängern und Könnern genutzt werden, um heimwerkerische Tätigkeiten wie Schrauben, Bohren, Löten und Fräsen zu verbessern und eigene Projekte umzusetzen. Die Auswahl des richtigen Allzweckgeräts ist der erste Schritt zum unfallfreien Arbeiten.

Einer der gebräuchlichsten Apparate für zu Hause ist der Akkuschrauber - man braucht ihn für die meisten Arbeiten. Bei der Auswahl eines Gerätes ist zunächst die Leistung entscheidend, in den Baumärkten sind Produkte von 6 bis 18 oder 20 Volt im Angebot. Für den Hausgebrauch reichen 12 bis 18 Volt, empfehlen die Profis vom HEI. Je höher die Ampere-Zahl, desto besser die Leistung. Für unseren Test waren die Akkuschrauber eine Woche lang im Dauereinsatz in den Werkstätten des HEI - neben dem Schrauben und dem Bohren achteten die Tester auch auf das Handling, die Aufbewahrungsboxen, die Akkuleistung und die Ladezeiten.

© SZ vom 04.07.2020

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