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Wimbledon: Doppel-Halbfinale:Lisicki erreicht doch noch das Endspiel

Im Einzel war erst im Halbfinale Schluss, im Doppel noch immer nicht: Sabine Lisicki hat mit ihrer Partnerin Samantha Stosur das Finale von Wimbledon erreicht - allerdings äußerst knapp. Und nun muss die Deutsche in wenigen Stunden schon wieder auf den Platz.

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Women's Doubles Semi Finals

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Im Einzel war erst im Halbfinale Schluss, im Doppel noch immer nicht: Sabine Lisicki (rechts) hat mit ihrer Partnerin Samantha Stosur das Finale von Wimbledon erreicht - das allerdings äußerst knapp mit 6:3, 4:6, 8:6 gegen Marina Erakovic und Tamarine Tanasugarn. Mit einem unerreichbaren Vorhand-Volley machte Lisicki den Sack zu.

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Das Spiel hatte bereits am Freitagabend begonnen. Beim Stand von 6:3, 4:6, 5:5 musste es jedoch wegen Dunkelheit unterbrochen werden.

Women's Doubles Semi Finals

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Im entscheidenden Satz führten Lisicki und Stosur bereits mit 5:2, mussten aber zwei Breaks hinnehmen. Doch am Ende hat es doch noch gereicht. Nun muss die Deutsche in wenigen Stunden schon wieder auf den Platz: Das Doppel-Finale ist bereits für Samstagabend angesetzt.

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Teil eins der Wachablösung im Herren-Tennis ist vollzogen, Teil zwei könnte schon am Sonntagnachmittag folgen. Der bisherige Weltranglistenerste Rafael Nadal und der angehende Weltranglistenerste Novak Djokovic aus Serbien bestreiten das Finale der 125. All England Championships in Wimbledon

Novak Djokovic of Serbia and Jo-Wilfried Tsonga of France both lay on the ground after falling as they dived to hit returns during their semi-final match at the Wimbledon tennis championships in London

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Der 24 Jahre alte Serbe gewann am Freitag auf dem Centre Court des All England Clubs ein fesselndes und hochklassiges Match mit 7:6 (7:4), 6:2, 6:7 (9:11), 6:3 gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga und steht damit am Montag auch zum ersten Mal auf Platz eins der Weltrangliste. "Das sind die stärksten Gefühle, die ich jemals auf dem Platz hatte. Wimbledon-Finale - ein Traum ist für mich wahr geworden", sagte Djokovic.

Novak Djokovic of Serbia hits a return to Jo-Wilfried Tsonga of France during their semi-final match at the Wimbledon tennis championships in London

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Von dort verdrängt der Seriensieger dieses Jahres den Spanier Rafael Nadal, seinen Gegner am Sonntag. Nadal besiegte in der Neuauflage des Halbfinales aus dem vergangenen Jahr den Schotten Andy Murray mit 5:7, 6:2, 6:2, 6:4 und beendete damit erneut die Hoffnungen auf den ersten britischen Sieger in Wimbledon seit Fred Perry 1936.

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Den Sprung auf Rang eins der Weltrangliste hatte sich Djokovic durch eine bemerkenswerte Siegesserie seit Jahresbeginn erarbeitet. Schon bei den French Open hätte er Nadal ablösen können, allerdings unterlag er dort nach 43 Siegen hintereinander im Halbfinale Roger Federer aus der Schweiz, der dann wiederum das Finale gegen Nadal verlor.

Jo-Wilfried Tsonga

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Den mittlerweile 51. Sieg in diesem Jahr schaffte der laufstarke Djokovic nach 3:07 Stunden, als er gegen den kampfstarken Tsonga, Nummer 19 der Weltrangliste, seinen dritten Matchball verwandelte. Die ersten beiden hatte er im dritten Satz im Tiebreak vergeben.

Jo-Wilfried Tsonga of France hits a return to Novak Djokovic of Serbia during their semi-final match at the Wimbledon tennis championships in London

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Djokovic hatte seine Halbfinal-Begegnungen in Wimbledon 2007 sowie im vergangenen Jahr jeweils gegen Nadal verloren, das erste durch eine verletzungsbedingte Aufgabe im dritten Satz. Als er nun das dritte Mal um den Einzug ins Finale spielte, wirkte er zunächst ein wenig nervös.

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Doch nach dem knapp gewonnenen, hochkarätigen ersten Satz bekam der Serbe das Match immer besser in den Griff. Tsonga konnte sein hohes Niveau aus dem ersten Durchgang und gegen Ende des dritten, die er zuvor auch beim Fünfsatz-Sieg nach 0:2-Stazrückstand im Viertelfinale gegen Federer gezeigt hatte, nicht konstant halten.

Novak Djokovic of Serbia hits a return to Jo-Wilfried Tsonga of France during their semi-final match at the Wimbledon tennis championships in London

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Vor allem im ersten Satz zeigten Djokovic und Tsonga Tennis auf höchstem Niveau mit zahlreiche spektakulären Ballwechseln. Tsonga, der gegen Djokovic im Jahre 2008 das Endspiel der Australian Open verloren hatte, schlug hervorragend auf und lag lange ein Break vorne. Nachdem Djokovic im zehnten Spiel mit seinem sechsten Breakball zum 5:5 ausgeglichen hatte, dominierte er das Match.

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Tsonga, der mit bis zu Tempo 222 aufschlug, unterliefen zunehmend unerzwungene Fehler, sein Gegenüber erhöhte zugleich die Zahl seiner direkt erzielten Punkte. Gegen Ende des dritten Satzes kam Tsonga plötzlich noch einmal in Fahrt. Breaks von Djokovic, der jeweils zum Matchgewinn aufschlagen konnte, erwiderte er mit Reabreaks, und nutzte seinen dritten Satzball im Tiebreak.

Jo-Wilfried Tsonga of France hits a return to Novak Djokovic of Serbia during their semi-final match at the Wimbledon tennis championships in London

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Djokivic aber blieb ruhig, erlief teilweise schier unmöglich zu erreichende Bälle, und ließ nach einem Break zum 2:0 Tsonga nicht mehr ins Spiel zurückkommen.

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Ähnlich wie Djokovic hatte auch Nadal zu Beginn seiner Partie Probleme und gab den ersten Satz mit 5:7 ab. Die Wende kam im zweiten Satz, als Murray beim Stand von 2:2 sein Aufschlagspiel verlor. In der Folge hatte Nadal leichtes Spiel.

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Erst nach einem Aufschlagverlust zu Beginn des vierten Satzes kämpfte sich Murray wieder zurück, wehrte sogar einen Matchball ab.

The Championships - Wimbledon 2011: Day Eleven

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Am Ende behielt Nadal dann aber doch die Oberhand. Ein Sieg im Finale am Sonntag wäre für den Spanier bereits der vierte Wimbledon-Titel in Folge.

Rafael Nadal

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Bei den bisherigen Zusammentreffen mit Djokovic behielt Nadal 16 Mal die Oberhand, elf Mal setzte sich der Serbe durch.

© sueddeutsche.de/jüsc
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