Motorsport:Alle Weltmeister der Formel 1

Michael Schumacher erlöste Ferrari, Lewis Hamilton raste als Bad Boy auf den Thron. Alle Weltmeister der Formel 1 seit 1950.

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Formel 1:Giuseppe Farina

1950: Der Italiener Giuseppe Farina wird in einem Alfa Romeo erster Weltmeister der Formel 1. 1966 verunglückte er bei einem Autounfall.

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Formel 1:Juan Manuel Fangio

Im Gründungsjahr der Formel 1 musste Juan Manuel Fangio noch mit Platz zwei Vorlieb nehmen. Ein Jahr später gewann er die Meisterschaft. Vier weitere Titel folgten: 1954-1957 war der Argentinier das Maß aller Dinge. Noch heute gilt Fangio als einer der erfolgreichsten Rennfahrer der Welt. Seine fünf Titel wurden erst 2003 von Michael Schumacher überboten.

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Formel 1:Alberto Ascari

Der Italiener Alberto Ascari gewann 1952 und 1953 die Weltmeisterschaft. Er fuhr für Ferrari.

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Formel 1:Mike Hawthorn

Nach dem Ende der Ära Fangio siegte der Brite Mike Hawthorn 1958 in einem Ferrari.

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Formel 1:Jack Brabham

Der Australier Jack Brabham sammelte in seiner Karriere drei WM-Titel: 1959, 1960 und 1966. Brabham ist der einzige Fahrer, der in einem eigenen Fahrzeug die WM gewann: 1966 fuhr er für das nach ihm benannte Brabham-Team.

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Formel 1:Phil Hill

Phil Hill war der erste Fahrer aus den USA, der es zu Titel-Ehren brachte. Er gewann 1961 vor dem Deutschen Wolfgang von Trips, der bei einem Rennunfall ums Leben kam.

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Formel 1:Graham Hill

Der Brite Graham Hill wurde 1962 Nachfolger seines amerikanischen Namensvetters. Er fuhr für den Rennstall British Racing Motors, der im gleichen Jahr Konstrukteursweltmeister wurde. Dieser Titel wird erst seit 1958 vergeben.

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Formel 1:Jim Clark

Jim Clark aus Schottland gewann 1963 und 1965 in einem Lotus. Er verunglückte 1968 auf dem Hockenheim-Ring tödlich.

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Formel 1:John Surtees

Der Engländer John Surtees ist der einzige Rennfahrer, der sowohl in der Formel 1 (1964 in einem Ferrari) als auch bei Motorrad-Weltmeisterschaften triumphierte.

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Formel 1:Denis Hulme

1966 fährt Jack Brabham im Brabham-Repco seinen dritten WM-Titel ein. Im Jahr darauf triumphierte sein Teamkollege Denis Hulme (links) aus Neuseeland.

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Formel 1:Jackie Stewart

1969 ging der Stern des Schotten Jackie Stewart auf. Er gewann die Weltmeisterschaft in einem Matra-Ford vor dem Belgier Jacky Ickx (Brabham). Zwei weitere Titel sollten folgen.

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Formel 1:Jochen Rindt

1970 ist eines der tragischsten Jahre der Formel 1, denn der Weltmeister erlebte seinen Triumph nicht mehr. In Monza verunglückte Jochen Rindt im Training in seinem Lotus-Ford tödlich. Der Vorsprung des Österreichers in der WM-Wertung auf den zweitplatzierten Jacky Ickx war aber so groß, dass er nicht mehr eingeholt werden konnte. Es ist der erste und bislang einzige WM-Titel, der postum vergeben wurde.

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Formel 1:Emerson Fittipaldi

Der Brasilianer Emerson Fittipaldi war Anfang der 70er Jahre Stewarts ärgster Konkurrent. Fittipaldi gewann 1972 (in einem Lotus) und 1974 (McLaren) und verhinderte damit eine Titelverteidigung Stewarts.

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Formel 1:Niki Lauda

Der Österreicher Niki Lauda beendete 1975 Ferraris Titel-Durststrecke. Zuletzt hatten die Roten 1964 gewonnen. In der Saison 1976 hatte Lauda auf dem Nürburgring einen schweren Unfall, fuhr nur 42 Tage später aber schon wieder Rennen. Der WM-Titel ging in diesem Jahr an ...

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Formel 1:James Hunt

... den McLaren-Fahrer James Hunt. Der Brite war für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt. Lauda soll ihn als "letzten bunten Hund" der Formel 1 bezeichnet haben.

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Formel 1:Mario Andretti

Nach Phil Hill war Mario Andretti der zweite US-Amerikaner, der den F1-Titel gewann. Der in Italien geborene Lotus-Pilot gewann 1978 vor seinem Teamkollegen Ronnie Peterson (Schweden) . Peterson starb bei einer Massenkarambolage beim Großen Preis von Monza (Italien).

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Formel 1:Jody Scheckter

Jody Scheckter aus Südafrika stand 1979 bereits zwei Rennen vor Saisonende als Weltmeister fest. Es sollte für lange Zeit der letzte Triumph eines Ferrari-Piloten gewesen sein.

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Formel 1:Alan Jones

Der Australier Alan Jones fuhr zunächst für Hinterbänkler-Teams, ehe ihn Frank Williams zum Williams-Ford-Team lotste. Dort gelang Jones der große Coup: 1980 feierte er die Weltmeisterschaft.

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Formel 1:Nelson Piquet

Teaminterne Querelen verhinderten 1981 einen weiteren Williams-Triumph. Die Piloten Carlos Reutemann (links) und Alan Jones (2.v.l.) waren uneins. Brabham-Ford-Fahrer Nelson Piquet (2.v.r.), der sich bei dieser Siegerehrung mit dem dritten Platz begnügt, wurde Weltmeister. Auch 1983 (im Brabham-BMW) und 1987 (Williams-Honda) stand Piquet am Ende ganz oben.

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Formel 1:Keke Rosberg

Der Mann mit dem Schnauz: Keke Rosberg gewann 1982 im Williams-Ford. Der Finne wurde nach seinem Karriereende Manager des späteren Weltmeisters Mika Häkkinen. Rosbergs Sohn Nico fährt in der Saison 2008 ebenfalls für Williams.

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Formel 1:Alain Prost

Niki Lauda (links) wurde 1977 ein zweites Mal Weltmeister, ehe er 1979 der Formel 1 den Rücken kehrte und sich dem Aufbau seiner Fluggesellschaft widmete. 1982 kam er zurück und feierte 1984 im überlegenen McLaren-Porsche die Weltmeisterschaft. Sein Teamkollege war der Franzose Alain Prost (rechts). Der gewann 1985, 1986, 1988 und 1993 den F1-Titel.

Foto: AFP

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Formel 1:Ayrton Senna

Einige aktuelle Formel-1-Fahrer bezeichnen ihn als ihr Vorbild: Ayrton Senna (rechts) drückte der Rennserie Ende der 80er Jahre seinen Stempel auf. Der Brasilianer gewann 1988, 1990 und 1991 im McLaren-Honda. Es wären womöglich weitere Titel hinzu gekommen, wäre Senna nicht 1994 bei einem Unfall in San Marino ums Leben gekommen. Sein Auto raste in eine Mauer.

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Michael Schumacher

Quelle: dpa

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Formel 1:Nigel Mansell

Seit James Hunt (1976) hatte kein Brite mehr die Formel 1 gewonnen. Williams-Pilot Nigel Mansell beendete diese Serie mit seinem Sieg 1992.

(Im Bild: links)

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Formel 1:Michael Schumacher

Deutschland, einig Autoland? In der Formel 1 war davon lange nichts zu spüren, bis ein Junge aus Kerpen die WM gewann: Michael Schumacher siegte 1994 und 1995 in einem Benetton-Renner vor dem Briten Damon Hill (Williams), mit dem er sich auf der Strecke hitzige Duelle geliefert hatte.

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DAMON HILL AND MICHAEL SCHUMACHER AT A PRESS CONFERENCE IN SILVERSTONE

Quelle: Reuters

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Formel 1:Damon Hill

Damon Hill profitierte 1996 vom Wechsel Schumachers zu Ferrari. Während der Deutsche mit einem unterlegenen Auto kämpfte, fuhr Hill seinen ersten und einzigen WM-Titel ein.

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Formel 1:Jacques Villeneuve

Auch 1997 ging der Titel an einen Williams-Fahrer: Jacques Villeneuve (oben) gewann vor seinem deutschen Teamkollegen Heinz-Harald Frentzen und David Coulthard (McLaren).

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Laureus Sport for Good Project Launch - Laureus MotorV8

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Formel 1:Mika Häkkinen

1998 war ein gutes Jahr für McLaren-Mercedes: Der Finne Mika Häkkinen wurde Fahrerweltmeister, sein Teamkollege David Coulthard (Schottland) Dritter. Auch die Konstrukteursweltmeisterschaft ging an die englisch-deutsche Mannschaft. Im Nacken spürte McLaren aber bereits den heißen Atem ...

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Formel 1:Michael Schumacher

... Michael Schumachers, der nach Jahren der Entwicklung endlich über einen konkurrenzfähigen Ferrari verfügte. 1998 wurde er Zweiter, 1999 musste er wegen eines Unfalls sechs Rennen aussetzen und Häkkinen erneut den Vortritt lassen. 2000 klappte es endlich mit dem Titel - und für Ferrari ging eine 20-jährige Leidenszeit zu Ende. Schumacher gewann bis 2004 alle Weltmeisterschaften.

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Formel 1:Fernando Alonso

Es war der damals 24-jährige Fernando Alonso, der Schumacher 2005 vom Thron stieß. Der spanische Renault-Fahrer wurde jüngster Formel-1-Weltmeister aller Zeiten. 2006 verteidigte er seinen Titel, ehe er zu McLaren-Mercedes wechselte.

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Formel 1:Kimi Räikkönen

Der Weltmeister 2007 hieß Kimi Räikkönen und kommt aus Finnland. Der "Iceman" trat bei Ferrari die Nachfolge Michael Schumachers an. In der Saison 2007 gelang es ihm, den in der Gesamtwertung in Führung liegenden Briten Lewis Hamilton im letzten Rennen noch abzufangen.

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Quelle: AFP

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Lewis Hamilton

2008 gibt es eines der dramatischsten Finals überhaupt: Lewis Hamilton setzt sich schließlich in Sao Paulo knapp gegen Felipe Massa durch. Es sollte nicht der letzte Formel-1-Titel für den Briten bleiben, doch er musste sich nun erst einmal ein paar Jahre gedulden.

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Jenson Button

Der Brite Jenson Button gewann den Titel im Jahr 2009. Nachdem er zu Saisonbeginn allen davongefahren war, rückte in der zweiten Jahreshälfte sein engster Verfolger Sebastian Vettel immer näher. Erst im vorletzten Saisonrennen in Brasilien kam dem Engländer eine Wasserschlacht im Qualifying zu Gute, die Vettel schon vor dem Rennen praktisch aller Siegchancen beraubte.

Foto: Reuters

Formula One Grand Prix of India

Quelle: dpa

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Formel 1:Sebastian Vettel

Sebastian Vettel tritt 2010 als jüngster Weltmeister aller Zeiten die Nachfolge von Michael Schumacher an. Ein äußerst knapper Erfolg: Erst im letzten Saisonrennen schiebt sich Vettel auf Platz eins der Gesamtwertung vor. Der zweite WM-Titel fällt ihm in der darauffolgenden Saison umso leichter: 2011 steht Vettel schon vier Rennen vor Schluss als Weltmeister fest. 2012 sichert er sich im letzten Rennen erneut den Titel. Und 2013 schließt steigt er mit seinem vierten WM-Titel in Serie zu den Dauer-Champions Fangio und Schumacher auf.

F1 Grand Prix of Abu Dhabi

Quelle: Getty Images

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Lewis Hamilton

Nach 2008 sicherte sich Lewis Hamilton 2014 und 2015 wieder den Titel. Während er vor sieben Jahren noch für McLaren fuhr, steht er seit 2013 bei Mercedes unter Vertrag. Bei der Siegerehrung 2015 hat der Brite Tränen in den Augen - er weiß da noch nicht, dass er von 2017 bis 2020 die Formel 1 dominieren wird.

*** BESTPIX *** F1 Grand Prix of Abu Dhabi

Quelle: Mark Thompson/Getty

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Nico Rosberg

Der vor Verstappen letzte Fahrer, der Lewis Hamilton schlagen konnte: Nico Rosberg, formal Teamkollege, aber in herzlicher Abneigung mit dem Briten verbunden, bemustert in der Umkleidekabine von Abu Dhabi seinen WM-Pokal. 2016 war das - danach gab Rosberg das Ende seiner Karriere bekannt.

F1 Grand Prix of Abu Dhabi

Quelle: Getty Images

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Max Verstappen

Der Letzte in der Reihe: Max Verstappen gewinnt 2021 dramatisch das letzte Rennen in Abu Dhabi und beendet die Siegesserie von Lewis Hamilton.

© sueddeutsche.de/ebc/jkn
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