Champions League:Uefa zieht VAR nach umstrittenem Elfmeter zurück

Champions League: Der VAR prüfte in Paris - und kam zu einer hochumstrittenen Entscheidung.

Der VAR prüfte in Paris - und kam zu einer hochumstrittenen Entscheidung.

(Foto: Dave Winter/Shutterstock/Imago)

Nachdem Paris Saint-Germain in der 98. Minute im Spiel gegen Newcastle United einen umstrittenen Handelfmeter zugesprochen bekommen hatte, setzt der Europaverband Uefa den verantwortlichen Videoschiedsrichter kurzfristig für ein Spiel ab.

Nach der umstrittenen Elfmeterentscheidung in der Nachspielzeit der Champions-League-Partie zwischen Paris Saint-Germain und Newcastle United (1:1) ist der zuständige Video-Assistent Tomasz Kwiatkowski von der Uefa für ein Spiel zurückgezogen worden. Der Pole sollte auch am Mittwoch beim Spiel der Gruppe D zwischen Real Sociedad und RB Salzburg assistieren, wird dort nun aber nicht eingesetzt.

Bei der Partie in Paris hatte Schiedsrichter Szymon Marciniak (Polen) nach einem vermeintlichen Handspiel von Newcastles Valentino Livramento zunächst keinen Elfmeter gegeben, wurde dann aber von Kwiatkowski zur Ansicht der Bilder an die Seitenlinie gebeten. Daraufhin entschied sich der Schiedsrichter um und Kylian Mbappe (90.+8) verwandelte den folgenden Elfmeter zum 1:1-Endstand.

Der VAR hatte sich eingeschaltet, obwohl Livramento eine Flanke vom Ex-Dortmunder Ousmane Dembele aus kürzester Distanz zunächst an den Oberkörper und von dort abprallend an den Arm bekommen hatte. Newcastles Trainer Eddie Howe bezeichnete den Pfiff, der Gruppenrivale Borussia Dortmund wohl den vorzeitigen Gruppensieg kostete, nach dem Spiel als "Fehlentscheidung".

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