Stimmen zum Bundesliga-Spieltag:"Hört auf mit der Mentalitätsfrage"

1899 Hoffenheim - Schalke 04

Angefressen: Schalkes Trainer Jens Keller

(Foto: dpa)

Schalkes Trainer Jens Keller kritisiert nicht nur seine Spieler, sondern auch die Fragetechnik der Journalisten. Kevin-Prince Boateng ist stinksauer. Und Jürgen Klopp offenbart seine telepathischen Fähigkeiten.

Stimmen zum Spieltag

Thomas Müller (FC Bayern): "Es war eine sehr gute Vorstellung aus kämpferischer Sicht. Wolfsburg hat uns nichts geschenkt. Alles in allem war es verdient. Jetzt ist erst mal durchatmen. Ein Spruch fällt mir grad leider nicht ein, bin kaputt."

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern): "Wir haben nicht so gut gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit. Wir haben besser in der zweiten Halbzeit gespielt. Wir werden aber jedes Spiel besser."

Christian Träsch (VfL Wolfsburg): "Wir hatten unsere guten Möglichkeiten. Letztendlich ist es egal, wir fahren mit null Punkten nach Hause. Mit der Leistung müssen wir die nächsten Spiele auch bestreiten."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Wenn die Mannschaft ins Spielen kommt, dann macht arbeiten Spaß. Dass es dann mit dem Elfmeter für Freiburg und Roter Karte kein Zuckerschlecken wird in den englischen Wochen, das war einigermaßen klar. Ich war mit den ersten 44 Minuten total zufrieden. Gegenpressing kann man nicht besser spielen."

...über seine Sperre im kommenden Champions League Spiel: "Ich darf mit der Mannschaft ins Stadion fahren, dann muss ich mich von ihr trennen. Ungewohnt wird das sein. Zeljko und ich arbeiten eh meistens telepathisch zusammen, da brauchen wir keine Leitung darüber hinaus."

Oliver Baumann (SC Freiburg): "Fünf Tore sind einfach zu viel. Ich habe gedacht, wir nehmen schon Selbstvertrauen raus aus dem Spiel gegen Stuttgart. Das wir es denen so einfach machen, hätte ich nicht gedacht."

Ron-Robert Zieler (Hannover 96): "Bei uns hat ein bisschen das Leben gefehlt, kämpferisch waren wir auch nicht richtig da. Wenn man dann auswärts so auftritt, dann kann man leider nichts mitnehmen."

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Es ist doch nicht selbstverständlich, dass Hertha BSC von der ersten Minute an ein Heimspiel dominiert. Ich muss mich nicht rechtfertigen. Es war alles sehr gut überlegt. Ihr tut immer so, als ob es selbstverständlich wäre, dass wir in vier Heimspielen dominant gespielt und dreimal gewonnen haben. Wir träumen doch nicht. Es geht als Aufsteiger nicht darum, an der Champions League oder der Europa League teilzunehmen."

Jens Keller (Trainer Schalke 04): "Hören sie mir auf mit der scheiß Mentalitätsfrage. Wir haben individuell wahnsinnige Fehler gemacht, das hat aber nichts mit der Mentalität zu tun. Das hat bei dem ein oder anderen mit der Birne zu tun."

Kevin-Prince Boateng (Schalke 04): "Ich bin stinksauer. Wir führen 2:0, 3:1, dann darfst du hier nicht unentschieden spielen. Wir führen 3:1, dann wieder ein bisschen Hacke hier, ein bisschen Hacke da. Ein bisschen nachgeben, dann kommt (...) Hoffenheim zurück. Und das darf uns nicht passieren."

Andreas Beck (TSG Hoffenheim): "Wir haben uns in der Halbzeit gesagt, dass wir bis zum Ende fighten, weil es auch das ist, was Boris (Vukcevic) immer macht. Wir wollten ihm einen Sieg schenken, hat leider nur zu einem Unentschieden gereicht."

© Süddeutsche.de/sky/jkn
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