Sportdirektor beim DFB:Zwölf Millionen für Luuk de Jong

Borussia Mönchengladbach, Luuk de Jong: Der teuerste Transfer in der Vereinsgeschichte des Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach ist seit Mittwoch perfekt. Der niederländische Nationalstürmer Luuk de Jong erhält nach Borussia-Angaben einen Fünfjahresvertrag bis 30. Juni 2017. Dem Vernehmen nach soll der fünfmalige deutsche Meister rund zwölf Millionen Euro Ablösesumme an Twente Enschede zahlen. De Jong erzielte in den beiden vergangenen Spielzeiten in der niederländischen Ehrendivision in 75 Spielen für Twente 39 Tore. In der niederländischen Nationalmannschaft kam er bisher in sieben Länderspielen zum Einsatz (ein Tor). "Wir freuen uns sehr, dass der Transfer nun endlich über die Bühne ist und Luuk am Freitag mit ins Trainingslager am Tegernsee reisen kann", sagte Borussias Sportdirektor Max Eberl. "In Luuk de Jong bekommen wir einen hochtalentierten Angreifer, der trotz seiner erst 21 Jahre schon reichlich internationale Erfahrung mit dem FC Twente und der niederländischen Nationalmannschaft gesammelt hat."

SC Freiburg, Transfer: Der Wechsel des norwegischen Profis Vegar Eggen Hedenstad von Stabaek IF zum Fußball-Bundesligisten SC Freiburg ist perfekt. "Mit Vegar Eggen Hedenstad haben wir den Spieler gefunden, der uns auf den Außenpositionen der Abwehrreihe weiterhelfen kann. Er gilt in Skandinavien als großes Talent mit beachtlicher Liga-Erfahrung von 96 Einsätzen und bekommt bei uns die Chance, sich in der Bundesliga weiterzuentwickeln", erklärte Freiburgs Sportdirektor Dirk Dufner in einer Mitteilung des Vereins am Mittwoch. Einen Tag zuvor hatte der Verein der Nachrichtenagentur dapd noch gesagt, man warte auf "letzte Unterlagen". Der 21 Jahre alte Rechtsverteidiger Hedenstad debütierte bereits mit 16 Jahren beim Erstligisten Stabaek und lief 2012 zweimal in der Nationalmannschaft der Norweger auf. "Wir freuen uns, dass ein von uns entwickelter Spieler es in die Bundesliga schafft", erklärte Stabaeks sportlicher Leiter Inge Andre Olsen auf der Website der Skandinavier.

FC Chelsea, Transfer: Champions-League-Sieger FC Chelsea steht kurz vor der Verpflichtung des brasilianischen Fußball-Talents Oscar. Der offensive Mittelfeldmann war am Dienstag mit der brasilianischen Olympia-Mannschaft in London eingetroffen und absolvierte umgehend einen Medizincheck bei den Blues. Die britischen Medien spekulieren über eine Ablöse von umgerechnet knapp 32 Millionen Euro für den 20 Jahre alten Supertechniker vom SC Internacional. Oscar hat bislang 70 Spiele mit 19 Toren für den Klub aus der südbrasilianischen Stadt Porto Alegre bestritten und ist auf dem Weg, die Nummer 10 der Selecao bei der WM-Endrunde 2014 im eigenen Land zu werden. Dagegen scheint der Wechsel von Nationalmannschaftskollege Lucas, der ebenfalls Teil der brasilianischen Olympia-Mannschaft ist, zu Manchester United zu platzen. Sein Arbeitgeber FC Sao Paulo lehnte am Dienstag ein Angebot in Höhe von umgerechnet 38 Millionen Euro ebenso ab wie zuvor schon die von Inter Mailand offerierten 25 Millionen Euro.

Juan, Transfer: Nach zehn Jahren Europa, davon fünf beim Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen, ist der frühere brasilianische Fußball-Nationalspieler Juan in seine Heimat zurückgekehrt. Der zuletzt für den italienischen Erstligisten AS Rom tätige Innenverteidiger unterschrieb am Dienstag bei SC Internacional aus der südbrasilianischen Stadt Porto Alegre einen Zweijahres-Vertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit. Bei seiner offiziellen Vorstellung gab der 33-Jährige den Gewinn der brasilianischen Meisterschaft als oberstes Ziel aus, einen Titel, den Inter, immerhin Klub-Weltmeister von 2006, zuletzt 1979 gewonnen hatte. Juan bestritt für Bayer zwischen 2002 und 2007 139 Bundesligapartien und war insgesamt 82-mal für die Selecao aktiv, mit der er je zweimal die Copa America und den Confed Cup gewann.

Basketball, FC Bayern: Basketball-Bundesligist Bayern München rüstet seinen Kader für die neue Saison weiter auf. Der Israeli Yotam Halperin (28), Kapitän der Nationalmannschaft, kommt vom russischen Spitzenteam Spartak St. Petersburg nach München. Der Amerikaner Tyrese Rice (26) wurde wie zuvor schon Lawrence Roberts vom litauischen Klub Lietuvos Rytas verpflichtet. Beide Spieler, die auf den Guard-Positionen einsetzbar sind, erhalten einen Einjahresvertrag. "Yotam und Tyrese waren unsere Wunschspieler auf diesen Positionen. Sie verfügen nicht nur über großes basketballerisches Können und eine enorme Erfahrung, sie haben zudem die Führungsqualitäten, die wir auf den Guard-Positionen gesucht haben", sagte Bayern-Sportdirektor Marko Pesic.

Fußball in Frankreich: Der schwedische Stürmer Zlatan Ibrahimovic wechselt wie erwartet vom AC Mailand zum französischen Vizemeister Paris Saint-Germain. Das gab PSG-Sportdirektor Leonardo bekannt. "Wir haben eine Vereinbarung getroffen. Er wird am Mittwoch morgen seinen Medizincheck absolvieren", sagte der 42-Jährige. Die offizielle Verkündung soll um 15.00 Uhr auf einer Pressekonferenz stattfinden. Für Ibrahimovic, der bei der EM in Polen und der Ukraine als Kapitän für die schwedische Nationalmannschaft aufgelaufen war, stehen 23 Millionen Euro Ablöse im Raum. Ibrahimovic folgt seinem Teamkollegen Thiago Silva. Der 27 Jahre alte Brasilianer hatte am Samstag einen Fünfjahresvertrag in Paris unterschrieben. Die Ablösesumme soll Medienberichten zufolge 40 Millionen Euro betragen.

Tennis, Bastad: Nach Mona Barthel hat auch Julia Görges die erste Runde beim WTA-Turnier im schwedischen Bastad überstanden. Die an Nummer zwei gesetzte Bad Oldesloerin gewann am Dienstag 6:2, 6:2 gegen die Tschechin Barbora Zahlavova-Strycova. Die an Nummer sieben gesetzte Barthel war bereits am Montag in das Achtelfinale des mit 220 000 Dollar dotierten Sandplatzturniers eingezogen. Ausgeschieden sind am Dienstag die deutschen Qualifikantinnen Annika Beck und Carina Witthöft. Beck unterlag der an Nummer sechs gesetzten Tschechin Klara Zakopalova nach starker Gegenwehr 6:2, 3:6, 4:6, Witthöft verlor 2:6, 6:7 (5:7) gegen Katerina Bondarenko. Die Ukrainerin ist nächste Gegnerin von Barthel.

© Süddeutsche.de/sid/dpa/dapd/jbe
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