Ski alpin:Zwei Slalom-Absagen

Wärme und Corona: Slaloms in Zagreb und Flachau verlegt

Den alpinen Skiprofis stehen immer kompliziertere Wochen bevor. Der Slalom der Skirennfahrer in Zagreb musste an Donnerstag wegen widriger Streckenbedingungen abgebrochen werden. Die Piste sei zu weich, entschied der Weltverband Fis, und beendete den Weltcup nach 19 von 61 vorgesehenen Startern. Zuvor hatten viele Fahrer die Bedingungen zum Teil scharf kritisiert. Linus Straßer, der als einziger von insgesamt fünf deutschen Athleten schon im Ziel war, lag zum Zeitpunkt des Abbruchs auf Rang neun. Der Franzose Victor Muffat-Jeandet, 2018 Olympia-Dritter in der Kombination, brach sich bei einem Sturz auf der kaum fahrbaren Piste sogar den Knöchel. Das Rennen hätte ursprünglich am Mittwoch stattfinden sollen, wurde wetterbedingt aber auf Donnerstag verlegt. Bereits an diesem Wochenende stehen für die Technik-Experten in Adelboden ein Riesenslalom und ein Slalom im Programm; auch im Berner Oberland könnten warme Temperaturen das Geschehen noch beeinflussen.

Kurz zuvor hatte die Corona-Pandemie im Weltcup für eine erste Verlegung im Olympia-Winter gesorgt: Wegen der hohen Inzidenzzahlen wird der für 11. Januar angesetzte Frauen-Slalom in Flachau auf Empfehlung des österreichischen Bundeslandes Salzburg verlegt. Das gab der Österreichische Skiverband bekannt. Ein alternativer Austragungsort werde aktuell "in enger Abstimmung mit dem Internationalen Skiverband" gesucht.

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