Ski alpin:"Wer gewinnen möchte, hat einen Berg von Problemen vor sich"

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Ski alpin: Perfekte Neigetechnik: Der 30-Jährige fährt selten am spektakulärsten, dafür technisch sauber - und schnell.

Perfekte Neigetechnik: Der 30-Jährige fährt selten am spektakulärsten, dafür technisch sauber - und schnell.

(Foto: Joe Klamar/AFP)

Alexis Pinturault, die neue Nummer eins im alpinen Skirennsport, spricht über die anstrengende Jagd nach dem Gesamtweltcup und stellt Forderungen auf: nach humaneren Rennkalendern - und Kameras in Skistöcken.

Interview von Jean-Marie Magro

Alexis Pinturault sitzt an einem langen Wohnzimmertisch in seiner Heimat Chamonix, weißes, langärmeliges Oberteil, der 30-Jährige ist in Plauderlaune. Kein Wunder, hat er doch vor Kurzem seinen großen Traum realisiert und zum ersten Mal den Gesamtweltcup der alpinen Skirennfahrer gewonnen. Gleichwohl macht er sich um dessen Zukunftsfähigkeit viele Gedanken - wie so viele im Wintersport, dessen Weltverband (Fis) im Juni einen Nachfolger für den Präsidenten Gian Franco Kasper, 77, bestimmen wird. Pinturault lernt schon seit einiger Zeit Deutsch, da er mehrere Monate im Jahr in Österreich lebt. Das Video-Interview findet aber auf Französisch statt.

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