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Riesenslalom:Rebensburg wird Dritte, Neureuther fehlen 0,04 Sekunden

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Auf Platz drei gerast: Viktoria Rebensburg.

(Foto: AFP)

Viktoria Rebensburg schafft, was Felix Neureuther verwehrt bleibt: Beim Riesenslalom in Ofterschwang fährt sie mit einer starken Leistung aufs Podest. Felix Neureuther hat in Kranjska Gora dagegen Pech. Fritz Dopfer stürzt.

Viktoria Rebensburg hat sich mit dem dritten Rang beim alpinen Weltcup in Ofterschwang den fünften Podestplatz in dieser Saison gesichert. Im Riesenslalom fehlte der 23-Jährigen am Samstag beim Sieg von Anna Fenninger knapp eine Sekunde auf die Österreicherin.

Platz zwei ging an die Slowenin Tina Maze, die schon zuvor als Siegerin der Gesamt- und Disziplinwertung feststand.

Maria Höfl-Riesch verschlechterte sich nach Rang sieben im ersten Durchgang noch auf Platz 16. Beim letzten Riesenslalom vor dem Weltcupfinale in Lenzerheide kommende Woche erreichte Veronique Hronek als Zehnte ihr bestes Resultat in dieser Disziplin. Simona Hösl belegte Rang 27.

Neureuther verpasst das Podest

Bei den Männern wusste Felix Neureuther nicht recht, ob er lachen oder sich ärgern sollte. Platz vier beim Weltcup-Riesenslalom in Kranjska Gora/Slowenien war klasse - aber dem 28 Jahre alten Partenkirchner fehlten eben nur 0,04 Sekunden auf die zweite "Stockerl"-Platzierung seiner Karriere im Riesenslalom.

"Schade", fand er es, dass der Franzose Alexis Pinturault beim Sieg des überragenden Ted Ligety diesen Hauch schneller war als er, aber dann entschied er sich doch fürs Lachen. "Der vierte Platz ist schon total in Ordnung", meinte Neureuther, denn die Verhältnisse auf der anspruchsvollen Piste Podkoren3 waren schwierig. "Die Piste war sehr unruhig, die Sicht schlecht, damit musste man erstmal zurechtkommen", sagte Neureuther.

Schlimmer erging es Neureuthers Teamkollegen Fritz Dopfer. Der Garmischer, Siebter nach dem ersten Lauf, raste im zweiten in ein Tor und verlor neben seiner Skibrille auch die Kontrolle über die Ski. Dopfer stürzte auf den Rücken und in ein Fangnetz, konnte sich aber bald aufrichten und blieb allem Anschein nach unverletzt. Für Dopfer war es nach dem Sturz in Garmisch-Partenkirchen, bei dem er eine Schienbeinprellung erlitten hatte, der zweite Ausfall binnen zwei Wochen.

Neureuther hatte derweil mit der Rolle des fairen Gratulanten keine Probleme. "Ted? Wahnsinn! Er ist der absolute Übermensch im Riesenslalom", sagte er über Kumpel Ligety. Der Weltmeister feierte seinen fünften Sieg im siebten Saisonrennen und sicherte sich zum vierten Mal (nach 2008, 2010, 2011) die kleine Kristallkugel für den Disziplinbesten.