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Pyeongchang:Siebtes Gold für deutsche Athleten bei den Paralympics

2018 Paralympic Winter Games - Day 9

Zweites Gold für Anna-Lena Forster in Pyeongchang.

(Foto: Getty Images)
  • Anna-Lena Forster holt auf dem Monoski die Goldmedaille im Slalom.
  • Es ist das siebte Gold für deutsche Athleten bei den Paralympics.
  • Im Medaillenspiegel landet Deutschland damit auf Rang fünf.

Anna-Lena Forster hat dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) bei den Paralympics in Pyeongchang einen tollen Abschluss beschert. Die 22 Jahre alte Rennläuferin aus Radolfzell triumphierte in der sitzenden Klasse am Sonntag im Slalom und holte sich nach ihrem Sieg in der Super-Kombination die zweite Goldmedaille.

"Es fühlt sich wie im Traum an, das ist verrückt, der Knaller", sagte die 22-Jährige freudestrahlend. Zudem sicherte sich Andrea Rothfuss im Jeongseon Alpine Centre in der stehenden Klasse bei schwierigen Bedingungen zum fünften Mal in Südkorea Edelmetall. Nach viermal Silber gewann die 28-Jährige im Slalom Bronze. "Das ist Wahnsinn. Ich bin super happy", sagte Rothfuss.

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Im Langlauf holt Andrea Eskau ihre fünfte Medaille bei den Paralympischen Spielen in Pyeongchang - und hadert trotzdem mit der eigenen Leistung.

Auch Andrea Eskau setzte am letzten Tag noch einmal ihre Erfolgsgeschichte fort und holte ihre sechste Medaille. Die 46 Jahre alte Athletin vom USC Magdeburg belegte im Langlauf in der Mixed-Staffel zusammen mit Alexander Ehler und Steffen Lehmker über 4x2,5 km Bronze hinter der Ukraine und Kanada.

Platz fünf im Medaillenspiegel

Das deutsche Team belegt im Medaillenspiegel mit 19 Medaillen Platz fünf. Die sieben Goldmedaillen sicherten Andrea Eskau (2), Anna Schaffelhuber (2), Anna-Lena Forster (2) und Martin Fleig, der nach über acht Jahren die erste Männer-Medaille für Deutschland geholt hatte. Dazu kommen achtmal Silber durch Andrea Rothfuss (4), Eskau (3) und Schaffelhuber. Bronze gewannen zudem Clara Klug (2), Rothfuss und die Langlauf-Mixed-Staffel mit Eskau, Alexander Ehler und Steffen Lehmker.

"Ich bin höchstzufrieden. Das ist ein wunderbares Ergebnis für das deutsche Team", sagte DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher der dpa: "Ich blicke mit Stolz auf die Leistungen der Mannschaft."

Die USA war mit insgesamt 36 Medaillen (13-15-8) die mit Abstand erfolgreichste Nation nach 80 Wettbewerben. Vor Deutschland waren noch die Neutralen Paralympischen Athleten aus Russland (24/8-10-6), Kanada (28/8-4-16) und Frankreich (20/7-8-5) platziert. In Sotschi vor vier Jahren hatten die deutschen Behindertensportler 15 Medaillen (9-5-1) geholt, davon allerdings neun Goldmedaillen.

© SZ.de/sid/dpa/ebc
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