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England:Tottenham trennt sich von Trainer Pochettino

(FILE) Spurs Sack Manager Mauricio Pochettino

Mauricio Pochettino ist nicht mehr Trainer von Tottenham Hotspur.

(Foto: Getty Images)

Der Premier-League-Klub reagiert auf die sportliche Krise. Frankfurts Abraham bleibt bis Jahresende gesperrt. Luis Enrique ist wieder spanischer Nationalcoach.

England, Premier League: Teammanager Mauricio Pochettino ist vom englischen Fußball-Spitzenklub Tottenham Hotspur entlassen worden. Das teilten die Spurs, die in der Premier League auf Platz 14 nach zwölf Spieltagen den Erwartungen weit hinterherlaufen, am Dienstag mit. Der 47 Jahre alte Argentinier hatte die Mannschaft aus dem Norden Londons noch vor fünf Monaten ins Champions-League-Finale gegen den Ligakonkurrenten FC Liverpool um Teammanager Jürgen Klopp geführt.

"Wir waren sehr zurückhaltend, diese Änderung vorzunehmen, und es ist eine Entscheidung, die der Vorstand weder auf die leichte Schulter genommen noch in Eile getroffen hat", sagte Präsident Daniel Levy: "Bedauerlicherweise waren die Ergebnisse am Ende der letzten Saison und am Anfang dieser Saison äußerst enttäuschend."

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Pochettino, der Anfang Oktober in der Champions League gegen den deutschen Meister Bayern München mit 2:7 verloren hatte, war 2014 vom FC Southampton nach Tottenham gewechselt und stand bei 293 Pflichtspielen an der Seitenlinie. Zu einem möglichen Nachfolger machten die Spurs keine Angaben, wollen jedoch zu gegebener Zeit weitere Informationen veröffentlichen. Laut englischen Medien soll auch Julian Nagelsmann vom Bundesligisten RB Leipzig zu den Kandidaten gehören.

DFB, Sportgericht: Kapitän David Abraham vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt bleibt bis zum Jahresende gesperrt. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wies am Dienstag den Einspruch der Hessen zurück. Abraham hatte in der Nachspielzeit der Partie beim SC Freiburg am 10. November (0:1) den Freiburger Trainer Christian Streich zu Boden gecheckt und dafür von Schiedsrichter Felix Brych (München) die Rote Karte gesehen. Für diesen Ausraster wurde der 33 Jahre alte Argentinier am vergangenen Mittwoch bis zum 29. Dezember gesperrt, dazu kam eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro.

Die Eintracht hatte Einspruch gegen das Urteil ein, "um David Abraham die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen eines mündlichen Verhandlungstermins vor dem DFB-Sportgericht persönlich zu dem Geschehen in Freiburg zu äußern". Abraham hat sich bereits "in aller Form" entschuldigt und wurde vereinsintern mit einer Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro belegt. Der Freiburger Offensivspieler Vincenzo Grifo hatte sich im Anschluss an den Check gegen Streich ein Handgemenge mit Abraham geliefert und wurde dafür mit einer Sperre von drei Spielen belegt. Ihren Einspruch gegen die Sperre des 26 Jahre alte Deutsch-Italieners zogen die Freiburger bei der Verhandlung zurück.

Fußball, Spanien: Luis Enrique übernimmt erneut das Traineramt bei der spanischen Nationalmannschaft. Der 49-Jährige, der im Sommer aus persönlichen Gründen zurückgetreten war, löst seinen Nachfolger Robert Moreno ab und wird die Seleccion bei der EM im kommenden Sommer betreuen. Dies teilte der spanische Fußballverband RFEF auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Madrid mit. Enrique, der mit dem FC Barcelona 2015 das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions League gewann, hatte das Team Spaniens nach der WM 2018 in Russland übernommen, bevor er am 19. Juni zurücktrat. Ende August teilte er mit, dass seine neunjährige Tochter Xana an den Folgen eines Knochentumors verstorben ist. Zuletzt hatte Moreno, langjähriger Assistent von Enrique, Spanien betreut. Unter seiner Regie gewann der Weltmeister von 2010 vier von sechs Spielen und qualifizierte sich souverän für die EM 2020. Bereits nach dem 5:0 gegen Rumänien am Montagabend hatte sich Moreno unter Tränen von den Spielern verabschiedet.

Fußball, Belgien: Der ehemalige Stuttgarter und Hamburger Cheftrainer Hannes Wolf ist endgültig zum neuen Trainer des belgischen Fußball-Meisters KRC Genk befördert worden. Dies gab der Klub am Dienstag bekannt. Der 38-Jährige ist Nachfolger des vergangene Woche entlassenen Felice Mazzu. Wolf trifft in seinem ersten Pflichtspiel am Samstag (20.30 Uhr) auf Royal Excel Mouscron mit Trainer Bernd Hollerbach. Bereits am Dienstag leitete Wolf das erste Training in Genk. Der neue KRC-Coach brachte seinen festen Assistenten Miguel Moreira nach Belgien mit.

Fußball, Niederlande: Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hat vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Estland in Amsterdam (20.45 Uhr) deutlich Stellung zum Rassismus-Vorfall im Ligaspiel zwischen dem FC Den Bosch und Excelsior Rotterdam (3:3) am vergangenen Sonntag bezogen. "Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass so etwas in den Niederlanden passieren könnte.Wenn so etwas bei uns passieren würde, würde ich sofort das Spielfeld verlassen", sagte Liverpool-Star Georginio Wijnaldum. Laut Bondscoach Ronald Koeman sei man in den Niederlanden beim Thema Rassismus zu bequem: "Jedesmal wird er (der Rassismus, Anm. d. Red) mit Samthandschuhen angepackt. Man muss das Feld verlassen. Das würden wir als niederländisches Team machen."

Zum ersten Mal im niederländischen Profifußball unterbrach ein Schiedsrichter ein Spiel wegen Rassismus. Zehn Minuten vor der Pause entschied sich der Schiedsrichter dazu, die Partie vorläufig abzupfeifen, nachdem Excelsior-Spieler Ahmad Mendes Moreira, wenn er den Ball berührte, von den Tribünen aus mit Affengeräuschen und Liedern über den "Zwarte Piet" beleidigt wurde. "Als Spieler kann man nichts dagegen tun. Es ist ein gesellschaftliches Problem. Das ist etwas für die Politik. Auf derartige Aktionen muss knochenhart reagiert werden", sagte Wijnaldum. Der niederländische Fußballverband KNVB und der FC Den Bosch haben eine Untersuchung angekündigt.

Fußball-EM, Qualifikation: Italiens Fußballnationalmannschaft hat zum Abschluss der EM-Qualifikation gleich drei Rekorde aufgestellt. Mit einem 9:1 (4:0)-Sieg gegen Armenien blieb die Squadra Azzurra als erstes Nationalteam im 40. EM-Qualifikationsspiel in Folge unbesiegt. Zudem qualifizierte sich die Mannschaft von Roberto Mancini erstmals in der italienischen Geschichte mit der maximalen Punkteausbeute für eine EM, elf Siege in Serie sind eine weitere Premiere für den Europameister von 1968. Mehr als neun Tore schossen die Italiener zudem zuletzt bei den Olympischen Spielen 1928 gegen Ägypten (11:3). In Palermo sorgte Ciro Immobile schnell für klare Verhältnisse: Der Ex-Dortmunder besorgte das 1:0 per Kopf (8.) und legte nur 63 Sekunden später den zweiten Treffer durch Nicolo Zaniolo auf. Anschließend folgte ein Schützenfest.

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