OlympiaGefangen im olympischen Lift

Ein Stromausfall zwingt den Argentinier del Potro zum Warten. Und China hat ein Fahnenproblem. Kurioses und Tragisches aus den ersten Tagen in Rio.

Del Potro steckt im Aufzug fest

Olympia ist, wenn Dinge nicht so laufen wie erwartet. Das weiß der argentinische Tennisspieler Juan Martin del Potro nur zu gut. Natürlich war sein Erstrundensieg gegen Novak Djokovic eine Riesen-Überraschung. Sportlich gesehen vielleicht sogar die größte im bisherigen Verlauf der Spiele. Aber einen ganz anderen Schock hatte der Schlaks aus der Nähe von Buenos Aires schon vor dem Match erlebt.

Wegen eines Stromausfalles habe der 27-Jährige morgens rund 40 Minuten lang in einem Aufzug des olympischen Dorfes festgesessen, teilte sein Sprecher Jorge Viale auf Twitter mit und postete ein Foto dazu. Del Potros Handy habe keinen Empfang gehabt, deshalb habe er nicht telefonisch um Hilfe rufen können. Mitglieder des argentinischen Handball-Teams hätten ihn schließlich aus seiner misslichen Lage befreit. Olympia kann ein echtes Abenteuer sein.

Bild: AP 10. August 2016, 08:162016-08-10 08:16:20 © SZ.de/jbe/fued/jage/ebc/feko