Offensivspieler beim SC Freiburg:Kruse wechselt definitiv nach Gladbach

SC Freiburg v VfL Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Von Freiburg nach Gladbach: Max Kruse 

(Foto: Bongarts/Getty Images)

"Das wird so kommen. Mit Sicherheit": Max Kruse wird Freiburg in Richtung Gladbach verlassen, sagt Sportdirektor Dufner. Hasan Ismaik, Investor beim TSV 1860 München, fordert einen neuen Sportdirektor. Alba Berlin gelingt die Ehrenrettung in der Basketball-Euroleague, Bamberg bleibt über 14 Spiele ohne Sieg.

Sportnachrichten in Kürze

SC Freiburg, Max Kruse: Offensivspieler Max Kruse wird Fußball-Bundesligist SC Freiburg definitiv nach Saisonende in Richtung des Ligarivalen Borussia Mönchengladbach verlassen. "Das wird so kommen. Mit Sicherheit", sagte der Freiburger Sportdirektor Dirk Dufner im TV-Sender Sport1: "Unser Ehrgeiz ist es, wieder einen neuen Max Kruse zu finden." Der 25 Jahre alte Kruse, der erst im vergangenen Sommer für 500.000 Euro vom Zweitligisten FC St. Pauli nach Freiburg gekommen war, wird für die festgeschriebene Ablösesumme von 2,5 Millionen Euro nach Gladbach wechseln. Kruse erzielte in der laufenden Saison neun Treffer und bereitete sieben Tore vor.

Basketball, NBA: Dirk Nowitzki haben mit den Dallas Mavericks nur 2,8 Sekunden zu einem wichtigen Sieg bei den Denver Nuggets gefehlt. Der Meister von 2011 kassierte am Donnerstag eine denkbar knappe 94:95-Niederlage. Um die Playoffs der nordamerikanischen Profiliga NBA doch noch zu erreichen, brauchen der deutsche Basketball-Nationalspieler und seine Teamkollegen nun schon ein Wunder. In der Tabelle der Western Conference rangiert Dallas nach der zweiten Niederlage nacheinander weiter nur auf dem zehnten Platz. Mit 36 Siegen bei 39 Niederlagen fehlen den Texanern drei Siege auf den achten Platz (Los Angeles Lakers), der zur 13. Playoff-Teilnahme in Serie berechtigen würde. Nowitzki erzielte vor 19.155 Zuschauern in Denver ebenso wie Auswahlkollege Chris Kaman nur 13 Punkte. Bester Werfer der Gäste war Brandan Wright mit 16 Zähler. Bei den Nuggets waren Corey Brewer (23) und Andre Miller (22) am erfolgreichsten. Der entscheidende Korb zum Sieg für die Denver Nuggets, die die Playoff-Teilnahme mit 52 Siegen bei 24 Niederlagen längst in der Tasche haben, gelang aber Andre Iguodala in den Schlusssekunden.

Tennis, Monterrey: Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier in Monterrey/Mexiko das Viertelfinale erreicht. Die topgesetzte Weltranglistensechste aus Kiel setzte sich in der zweiten Runden gegen Alla Kudrjawtsewa aus Russland mit 6:4, 4:6, 6:2 durch. In der Runde der letzten Acht bekommt es Kerber nun mit der an Nummer acht gesetzten Japanerin Ayumi Morita zu tun. Dagegen ist Fed-Cup-Spielerin Julia Görges beim Turnier in Charleston/South Carolina im Achtelfinale gescheitert. Die an Nummer zehn gesetzte Görges (Bad Oldesloe) unterlag der Schweizerin Stefanie Vögele 3:6, 6:1, 6:3. Nach der Absage von Andrea Petkovic (Darmstadt) aufgrund einer Verletzung an der Wade ist in Charleston nun keine deutsche Tennisspielerin mehr im Rennen.

Golf, Marcel Siem: Die Rest-Hoffnungen von Marcel Siem auf eine Teilnahme am Masters in Augusta sind schon zu Beginn der letzten Qualifikations-Möglichkeit so gut wie dahin. Der Ratinger leistete sich am Donnerstag bei den Texas Open eine 76er-Auftaktrunde und reihte sich damit auf dem geteilten 109. Platz des US-PGA-Turniers ein. Nur der Sieger bekommt - sofern er es nicht schon hat - noch ein Ticket fürs erste Major-Turnier des Jahres vom 11. bis 14. April. Von Platz eins, den sich die beiden Amerikaner Matt Bettencout und Peter Tomasulo teilten, ist Siem aber bereits neun Schläge entfernt. "Eieiei, die Backpfeife hat aber gesessen", kommentierte Siem auf seiner Facebook-Seite seine Runde vier Schläge über dem Platzstandard: "Habe leider echt Probleme gehabt, die Schläge vom Tee zu sehen." Nach dem Stand des ersten Durchgangs käme Siem wenige Tage nach seinem Sieg bei der Trophée Hassan II in Agadir nicht mal in die dritte und vierte Runde; er würde am Cut des mit 6,2 Millionen Dollar dotierten Turniers scheitern.

Basketball, Euroleague: Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat sich mit einem Sieg aus der Top-16-Runde der Euroleague verabschiedet. Der frühere deutsche Serienmeister gewann bei Unicaja Malaga 68:55 (40:27) und feierte den vierten Erfolg in der Zwischenrunde. Bester Werfer beim Pokalsieger war Je'Kel Foster mit 13 Punkten. Zuvor hatte Alba zweimal die Brose Baskets Bamberg und Zalgiris Kaunas geschlagen. Der deutsche Meister Bamberg verlor unterdessen auch das letzte Spiel in der Euroleague. Der Bundesliga-Tabellenführer unterlag bei Zalgiris Kaunas aus Litauen 81:90 (45:50) und bleibt in seiner Vereinsgeschichte ohne Sieg in der Gruppenphase der besten 16 europäischen Teams. Bis zum letzten Viertel hielt Bamberg, das kurzfristig auf den Amerikaner Matt Walsh (Meniskusverletzung) verzichten musste, die Partie offen. Ein 9:1-Lauf des litauischen Meisters sorgte jedoch für die Vorentscheidung, auch wenn sich die Franken in der Schlussphase noch einmal aufbäumten. Für Bamberg erzielte Anton Gavel als bester Werfer 20 Punkte, Bostjan Nachbar und Casey Jacobsen kamen auf jeweils 14 Punkte.

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Bester Werfer für Berlin: Je'kel Foster setzt sich gegen Malagas Earl Calloway durch.

(Foto: AFP)

Handball, EM-Qualifikation: Die deutschen Handballer müssen um die Teilnahme an der EM 2014 bangen. Der WM-Fünfte verlor am Donnerstag in Brünn gegen Tschechien mit 22:24 (10:10) und kassierte damit bereits die zweite Niederlage im dritten Spiel. Mit 2:4 Punkten ist die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) nur Tabellendritter hinter Montenegro (6:0) und Tschechien (4:2). Um überhaupt noch ein Chance auf Platz zwei und damit die Qualifikation für die EM in Dänemark zu haben, muss das Team von Bundestrainer Martin Heuberger das Rückspiel gegen Tschechien am Sonntag (14.20 Uhr/WDR) im westfälischen Halle unbedingt gewinnen. Und auch in den ausstehenden Partien in Montenegro und gegen Israel im Juni kann sich das Team keinen Punktverlust leisten. Selbst drei Siege aus den ausstehenden drei Partien garantieren aber nicht die Teilnahme an der Europameisterschaft im kommenden Jahr. In der am Ende wie gelähmt wirkenden deutschen Mannschaft überzeugten nur Torhüter Silvio Heinevetter und der Flensburger Steffen Weinhold (9) als Torschütze. Überragender Akteur auf dem Feld war Tschechiens Filip Jicha (10/3).

Fußball, Champions League: Der FC Barcelona hat sich bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) schriftlich über die Leistung des deutschen Schiedsrichters Wolfgang Stark beschwert. "Wir haben in einem Brief an die UEFA unseren Unmut ausgedrückt, weil der Schiedsrichter die Regeln nicht eingehalten hat", sagte der Barca-Sprecher Toni Freixa nach einem Treffen des Vorstands. Stark hatte in Barcelonas Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Paris St. Germain (2:2) eine klare Abseitsstellung des Schweden Zlatan Ibrahimovic vor dem 1:1 (79.) übersehen. Das Rückspiel findet am Mittwoch in Barcelona statt.

Fußball, Borussia Dortmund: Nationalspieler Mats Hummels steht beim deutschen Fußball-Meister Borussia Dortmund vor der Rückkehr. Der Innenverteidiger trainierte nach seinem am 9. März im Derby bei Schalke 04 (1:2) erlittenen Teilriss des Außenbandes und des Sehnenansatzes im rechten Sprunggelenk bei den Amateuren mit. "Wenn es klappt, wollen wir ihn so früh wie möglich wieder aufs Pferd setzen", sagte Trainer Jürgen Klopp vor dem Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg. Der Einsatz von Jakub Blaszczykowski (Zerrung im Adduktorenbereich) ist fraglich. Der polnische Fußball-Nationalspieler, den die Borussia bereits in den vergangenen beiden Spielen in Stuttgart und Malaga ersetzen musste, klagt weiter über Leistenprobleme. "Es wird eng, weil wir bis Samstag keine richtigen Einheiten haben, ihn zu testen", sagte Klopp.

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