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NBA:Dämpfer für Kleber und die Mavericks

NBA: New York Knicks at Dallas Mavericks

Maxi Kleber (42) kann Julius Randle (30) nicht stoppen

(Foto: USA TODAY Sports)

Die Dallas Mavericks verlieren gegen die New York Knicks. Nationalspieler Moritz Wagner braucht einen neuen Verein. Eisschnellläuferin Claudia Pechstein will für die CDU in den Bundestag.

Meldungen im Überblick

Basketball, NBA: Die Dallas Mavericks haben im Kampf um die direkte Qualifikation für die Playoffs der nordamerikanischen NBA einen Dämpfer kassiert. Gegen die formstarken New York Knicks verloren die Texaner am Freitag (Ortszeit) mit 109:117, obwohl Luka Doncic einen persönlichen Bestwert egalisierte. Dem 22-Jährigen gelangen 19 Assists, doch bei New York überragte Julius Randle. Der US-Amerikaner legte bei der Rückkehr in seine Geburtsstadt 44 Punkte auf. Maximilian Kleber aus Würzburg kam auf sechs Punkte in fast 28 Minuten. In der Western Conference stehen die Mavericks auf dem siebten Platz. Die Ränge sieben bis zehn spielen in einem Turnier die letzten zwei Tickets für die Endrunde aus.

Außerhalb dieser Platzierungen stehen die Chicago Bulls, deren Trikot Daniel Theis trägt. Die 115:126-Niederlage gegen die Memphis Grizzlies bedeutete die fünfte Pleite nacheinander. Theis erzielte sieben Punkte. Direkt hinter Chicago folgen im Osten die Washington Wizards auf dem zwölften Platz. Beide Teams haben nun 22 Siege auf dem Konto, da sich der Club aus der Hauptstadt mit 117:115 nach Verlängerung gegen die New Orleans Pelicans durchsetzte. Isaac Bonga steuerte zwei Punkte bei.

Schlechte Nachrichten erhielt indes Moritz Wagner. Nur drei Wochen nach seinem Wechsel von den Wizards zu den Boston Celtics wurde der Berliner entlassen. Die Celtics mussten Platz schaffen, um Jabari Parker zu verpflichten. Wagner kam in neun Einsätzen auf knapp sieben Minuten Spielzeit. Weil er nun auf der sogenannten Waiver List steht, kann er binnen 48 Stunden von einem anderen Team verpflichtet werden. Danach ist der 23-Jährige als Free Agent auf dem Markt.

Eisschnelllauf, Pechstein: Claudia Pechstein geht in die Politik. Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin soll für die CDU im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick bei der Bundestagswahl antreten. Dies berichtet die Berliner Morgenpost. Die 49-Jährige war bereits 2004 auf Vorschlag der CDU Berlin Mitglied der Bundesversammlung. "Meine sportlichen Erfolge und Titel habe ich nicht nur für mich erkämpft, sondern auch für Deutschland und meine Heimatstadt Berlin. Nicht immer waren die Bedingungen für Bestleistungen ideal, deshalb habe ich nicht selten Kritik geübt", zitiert die Zeitung Pechstein: "Jetzt bietet sich mir die Chance, nicht nur zu kritisieren, sondern auch mitzugestalten. Diese Chance möchte ich nutzen." Die Bundestagswahl findet am 26. September statt. Knapp fünf Monate später will Pechstein ihre achten Olympischen Winterspiele bestreiten. Zwei Tage nach Ende der Wettkämpfe in Peking feiert sie ihren 50. Geburtstag.

Europa League, Viertelfinale: Manchester United, der FC Villareal, die AS Rom und der FC Arsenal sind ins Halbfinale der Europa League eingezogen. Auch ohne Pierre-Emerick Aubameyang, den früheren Stürmer von Borussia Dortmund, gewann der Premier-League-Club aus London am Donnerstagabend bei Slavia Prag mit 4:0 (3:0), nachdem es im Hinspiel in England lediglich ein 1:1 gegeben hatte. Pepe (18.), Bukayo Saka (24.) sowie Alexandre Lacezette (21./Foulelfmeter/77.) mit einem Doppelpack besiegelten das Weiterkommen.

Manchester United ließ sich nach dem 2:0-Hinspielsieg beim FC Granada aus Spanien nicht mehr überraschen und feierte einen 2:0 (1:0)-Heimerfolg. Edinson Cavani hatte das Team von Trainer Ole Gunnar Solskjaer in der 6. Minute in Führung gebracht. Den Schlusspunkt setzte Granadas Jesus Vallejo (90.) mit einem Eigentor. Die AS Rom nutzte die gute Ausgangsposition durch das 2:1 im Heimspiel bei Ajax Amsterdam und erreichte das Halbfinale durch ein 1:1 (0:0) im eigenen Stadion. Brian Brobbey hatte die Niederländer in der 49. Minute in Führung gebracht. Der einstige Wolfsburger Stürmer Edin Dzeko beendete mit seinem Treffer in der 72. Minute zum Ausgleich das Bangen der Römer ums Weiterkommen.

Souverän meisterte der FC Villareal die Viertelfinal-Hürde Dinamo Zagreb. Die Spanier gewannen das Rückspiel mit 2:1 (2:0), nachdem sie bereits das erste Duell mit 1:0 für sich entschieden hatten. Der ehemalige Dortmunder Paco Alcacer (36.) und Gerard (43.) trafen für den Gastgeber. Mislav Orsic (74.) gelang nur noch der Anschluss für die Kroaten. In den Halbfinals am 29. April und 6. Mai trifft Manchester auf Rom, Villareal spielt gegen den FC Arsenal. Das Endspiel findet am 26. Mai im polnischen Danzig statt.

Volleyball, Meisterschaft: Die Berlin Recycling Volleys haben zum elften Mal die deutsche Volleyball-Meisterschaft gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Cedric Enard setzte sich am Donnerstagabend mit 3:0 (25:21, 25:18, 25:21) bei Dauerrivale VfB Friedrichshafen durch und entschied auch die dritte Partie der Finalserie für sich. "Ich habe davon geträumt. Mit 21 Jahren deutscher Meister zu werden, ist mega", sagte Berlins Anton Brehme bei Sport1: "Wir hatten durch das Coronavirus und viele Verletzungen eine sehr schwere Saison, aber wir haben uns in einen Lauf gespielt." Bereits zum achten Mal nacheinander standen sich Berlin und Rekordmeister Friedrichshafen im Endspiel der Volleyball-Bundesliga gegenüber. Im vergangenen Jahr wurde coronabedingt kein Meister ausgespielt, davor holten die Berliner sieben Titel in acht Jahren. Der VfB gewann bislang zwölf Meisterschaften.

© SZ/dpa/sid/ebc
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