4. November 1987: Werder Bremen - Dynamo Moskau 6:2 (Hinspiel 1:4)

Die "Wunder von der Weser" wurden im Verlauf der Jahre zu gerne herauf beschworenen Ereignissen. Das erste geschah im November 1987: 1:4 war Werder mit Trainer Otto Rehhagel in der zweiten Runde des Uefa-Cups in Moskau untergegangen. Was sollte Rehhagel also anderes tun, als im Rückspiel bedingungslos stürmen zu lassen? Schon in der zweiten Minute traf Frank Neubarth, nach 90 Minuten stand es 4:1, es ging in die Verlängerung. Dort trafen Karl-Heinz Riedle und Manfred Burgsmüller, in der 111. Minute schoss Moskau das 2:6. Ein drittes Moskauer Tor und Werder wäre trotz sechs Treffern ausgeschieden gewesen. Doch dieses Tor fiel nicht mehr.

3. April 2012, 14:012012-04-03 14:01:59 © Süddeutsche.de/ebc/fpf