Kader beim VfL:Wolfsburg plant mit Olic - und will Diouf

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Hannover 96 - Borussia Mönchengladbach

Hannovers Mame Diouf (re.): Umworben in der Bundesliga

(Foto: dpa)

Der VfL Wolfsburg treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison voran: Manager Klaus Allofs bestätigt Gespräche mit Hannovers Mame Diouf. Über die Vertragsverlängerung mit Ivica Olic sei sich der Verein bereits einig - aber nicht schriftlich.

  • Interesse an Hannovers Mame Diouf
  • Einigung mit Ivica Olic über Vertragsverlängerung
  • Kampf um Champions-League-Platz

Allofs bestätigt Treffen mit Diouf

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist an einer Verpflichtung des Stürmers Mame Diouf vom Liga-Konkurrenten Hannover 96 interessiert. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs bestätigte am Freitag ein Treffen mit dem 26-Jährigen in dessen Wohnung. "Wir haben uns getroffen, um darüber zu reden, welche Möglichkeiten es für uns gibt", sagte Allofs vor dem Spiel des VfL am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim Hamburger SV. "Er ist ein sehr gefährlicher Stürmer und kann sich vorstellen, in Deutschland zu bleiben", sagte Allofs über Diouf, der im Sommer ablösefrei wechseln kann.

Wolfsburg buhlt bereits zum zweiten Mal um die Dienste des Nationalspielers aus dem Senegal. Missverständnisse aus der Vergangenheit seien laut Allofs jedoch "ausgeräumt". Diouf, der sich nach einer Schulteroperation in der Reha befindet, hat in dieser Saison bei 19 Einsätzen acht Mal getroffen. Seit seinem Wechsel von Manchester United im Januar 2012 erzielte er in 68 Pflichtspielen für Hannover 33 Tore. Auch Hamburg soll Interesse an einer Verpflichtung haben.

Mündliche Einigung mit Olic

Einig ist sich Wolfsburg derweil mit Angreifer Ivica Olic. Der Kroate würde am liebsten noch vor dem Hamburg-Spiel einen neuen Zweijahresvertrag unterschreiben, allerdings müssen Details noch zu Papier gebracht werden, wie Allofs sagte. "Gedanklich ist die Entscheidung aber gefallen", betonte Allofs.

Vier Spiele für die Champions League

Der deutsche Meister von 2009 kämpft in den verbleibenden vier Saisonspielen noch um die Teilnahme an der Champions League. Ein Sieg beim abstiegsgefährdeten HSV soll den Niedersachsen, die auf Rang fünf liegen, eine gute Ausgangsposition verschaffen. "Mit einer spielerischen Glanzleistung wie zuletzt in Dortmund sehe ich keinen Grund, warum das nicht klappen sollte", sagte Trainer Dieter Hecking. Am Dienstag war der VfL trotz eines starken Spiels nach einem 0:2 beim BVB im Halbfinale des DFB-Pokals ausgeschieden.

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