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Japan:Podolski aus dem Krankenhaus entlassen

Vissel Kobe v Kashiwa Reysol - J.League J1

Lukas Podolski begrüßt die Fans von Vissel Kobe (Archivbild).

(Foto: Buddhika Weerasinghe/Getty Images)

Wegen einer schweren Virus-Grippe musste der Ex-Nationalspieler einige Tage in der Klinik verbringen. Ruder-Newcomer Oliver Zeidler ist Europameister im traditionsreichen Einer.

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Japan, Lukas Podolski: Fußball-Weltmeister Lukas Podolski ist nach einer schweren Virusgrippe in Japan wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Profi von Vissel Kobe musste einige Tage in der Klinik verbringen und fehlte seinem Team beim 1:1 im Spiel gegen Jubilo Iwata. "Ich bin auf dem Weg der Besserung und bin sicher, dass ich bald wieder auf dem Platz stehen werde", postete Podolski noch vor seiner Entlassung aus der Klinik. Dazu stellte er in Bild von sich auf einem Bett liegend, am Arm die Kanüle eines Tropfs. Einem Bericht des Express zufolge habe er am Sonntag nach knapp einwöchigem Aufenthalt das Krankenhaus wieder verlassen können. Am Dienstag feiert der frühere Kölner Profi seinen 34. Geburtstag.

Rudern, Zeidler: Ruder-Newcomer Oliver Zeidler hat als erster Deutscher seit Peter-Michael Kolbe 1973 EM-Gold im traditionsreichen Einer gewonnen. Der 22 Jahre alte Ingolstädter setzte sich in Luzern in 6:47,32 Minuten dank eines starken Schlussspurts knapp vor dem Niederländer Stef Broenink (6:47,51) durch. Bronze ging an Pilip Pawuku (6:47,72) aus Weißrussland. "Auf den letzten Metern war ich ziemlich im Tunnel. Ich wusste: Wenn ich jetzt noch 30 Schläge durchziehe, kann ich die noch holen. Es hat Gott sei dank geklappt", sagte Zeidler, der in die Fußstapfen seines Großvaters Hans-Johann Färber trat, der 1972 Vierer-Olympiasieger geworden war: "Als ich Kind war, hat er mir eine Medaille geschenkt, die er vor genau 50 Jahren hier am Rotsee gewonnen hat. Jetzt schließt sich der Kreis, jetzt habe ich auch gewonnen."

Zeidler war erst vor drei Jahren vom Schwimmen zum Rudern gewechselt, ein Jahr vor Olympia in Tokio stieß er gleich bei seinem EM-Debüt in die Weltspitze vor. Nach Siegen in allen drei vorherigen Läufen übernahm er auch im Finale gleich die Führung, fiel nach 1500 der 2000 m aber auf Rang zwei zurück. Auf den letzten Metern hatte der 2,03 m große Modellathlet dann die größten Reserven. "Ich habe Oli gar nicht kommen sehen", gab Broenink zu. Der fünfmalige Weltmeister Ondrej Synek (Tschechien) musste sich auf dem Rotsee mit Rang sechs begnügen. Welt- und Europameister Kjetil Borch (Norwegen) war bereits im Halbfinale gescheitert.

Jason Osborne und Jonathan Rommelmann haben zudem Gold im Leichtgewichts-Doppelzweier gewonnen. Das Duo setzte sich bei seinem ersten gemeinsamen Auftritt vor Italien und Belgien durch und sorgte für den ersten deutschen EM-Titel in der olympischen Klasse seit 2010. Osborne war im vergangenen Jahr bereits Weltmeister im leichten Einer geworden, zur neuen Saison aber in den olympischen Zweier umgestiegen. Der 25-Jährige ist auch als Radfahrer erfolgreich.

DFB-Elf, Ulreich: Sven Ulreich ist erstmals für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nominiert worden. Der 30 Jahre alte Ersatz von Weltmeister-Torhüter Manuel Neuer beim FC Bayern München rutscht vor den beiden EM-Qualifikationsspielen der Nationalmannschaft in Weißrussland (8. Juni) und gegen Estland (11. Juni) für Bernd Leno in den Kader. Der Torhüter des FC Arsenal kämpft schon seit mehreren Wochen mit einer Daumenverletzung, weshalb er für die DFB-Auswahl absagen musste. "Sven hat sich diese Berufung verdient. Wenn er in dieser Saison gebraucht wurde, war er da und hat beim FC Bayern Top-Leistungen gezeigt. Das ist eine große Qualität", sagte Bundestorwarttrainer Andreas Köpke. Marc-André ter Stegen vom FC Barcelona hatte wegen Kniebeschwerden schon für den Saisonabschluss der DFB-Elf absagen müssen. Neben Neuer und Ulreich gehört noch der Frankfurter Kevin Trapp zum Torwartpool der Nationalmannschaft für den Länderspiel-Doppelpack.

© SZ.de/dpa/sid/ebc
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