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Biathlon-WM in Antholz:Fourcade küsst den Sieger

Martin Fourcade (rechts) umarmt den Sieger Emilien Jacquelin

(Foto: AFP)
  • Der Franzose Emilien Jacquelin gewinnt bei der Verfolgung Gold.
  • Beim letzten Schießen zieht er am umstrittenen Russen Alexander Loginow vorbei, der am Ende Dritter wird. Der Norweger Johannes Thingnes Bö holt Silber.
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Die deutschen Biathleten haben bei der WM in Antholz in der Verfolgung über 12,5 km das Podest verpasst. Nach dem Silber-Rennen von Denise Herrmann bei den Frauen belegte Olympiasieger Arnd Peiffer als bester Skijäger des Deutschen Skiverbandes (DSV) nach einem Schießfehler den fünften Platz.

Der Sieg ging an den Franzosen Emilien Jacquelin, der fehlerfrei blieb. Der Sechste des Sprints triumphierte hauchdünn mit 0,4 Sekunden vor Überflieger Johannes Thingnes Bö aus Norwegen (2). Der umstrittene Russe Alexander Loginow (1), Weltmeister im Sprint, wurde mit 23,9 Sekunden Rückstand Dritter. Peiffer lag 53,9 Sekunden zurück.

WM-Debütant Philipp Horn (Frankenhain/6) wurde 18., Johannes Kühn (Reit im Winkl/5) musste sich mit Rang 28 zufrieden geben, Benedikt Doll (Breitnau/7) landete auf einem enttäuschenden 29. Rang. Das Trio erlebte am Schießstand einen Tag zum Vergessen.

In der kommenden Woche kämpfen die Biathleten noch im Einzel, der Single-Mixed-Staffel, den Staffeln und im Massenstart um Edelmetall. Am Montag ist aber erst einmal Ruhetag.

© SZ.de/dpa/sid/sonn
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