bedeckt München 23°

Internationaler Fußball:Brentford steigt in die Premier League auf

Brentford - Swansea City

Brentford schlägt Swansea im Endspiel der Playoffs.

(Foto: Mike Egerton/dpa)

Der Klub aus dem Londoner Westen spielt erstmals seit 1947 in der höchsten englischen Spielklasse. Peter Bosz trainiert künftig Olympique Lyon.

England

Der FC Brentford mit dem deutschen U21-Nationalspieler Vitaly Janelt ist erstmals in die englische Premier League aufgestiegen. Das Team des dänischen Trainers Thomas Frank setzte sich in den Playoff-Finals gegen den früheren Erstligisten Swansea City vor 11 689 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion mit 2:0 (2:0) durch. Die Treffer für das Team aus dem Westen der Hauptstadt erzielten Ivan Toney (10. Minute) und Emiliano Marcondes (20.). In der 65. Minute sah Swanseas Jay Fulton für eine Grätsche von hinten die rote Karte.

Der 23 Jahre alte Janelt stand in der Startformation und wurde kurz nach einer Gelben Karte in der 74. Minute ausgewechselt. Der Mittelfeldspieler steht im EM-Kader von Stefan Kuntz für die K.o.-Phase der deutschen U21-Junioren. Der Nachwuchs des Deutschen Fußball-Bunds trifft am Montag im Viertelfinale auf Dänemark. Brentford steht erstmals seit 1947 wieder in der höchsten englischen Spielklasse, die Premier League gibt es seit 1992. Zuvor hatten bereits Norwich City mit seinem deutschen Trainer Daniel Farke und der FC Watford den Aufstieg perfekt gemacht.

Frankreich

Peter Bosz hat rund zwei Monate nach seiner Entlassung als Trainer des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen einen neuen Job gefunden. Der Niederländer sitzt künftig beim französischen Spitzenklub Olympique Lyon als Nachfolger des Franzosen Rudi Garcia auf der Bank. Nach Angaben des Vereins unterschrieb Bosz beim Ligue-1-Vierten der abgelaufenen Saison einen Zweijahresvertrag.

In Leverkusen hatte Bosz seinen Posten in der zweiten März-Hälfte nach einer Serie von zehn Niederlagen des zwischenzeitlichen Bundesliga-Tabellenführers in den ersten 17 Pflichtspielen des Jahres räumen müssen. In seiner etwas mehr als zweieinhalbjährigen Amtszeit hatte Bosz die Werkself 2019 in die Champions League und im Vorjahr immerhin in die Europa League geführt. Lyon ist die vierte Auslandsstation in der Trainer-Karriere des 57-Jährigen. Vor seinem Engagement in Leverkusen war Bosz ebenfalls in der Bundesliga bei Borussia Dortmund (2017) tätig. Erstmals außerhalb seiner Heimat, wo der ehemalige Profi auch Coach von Rekordmeister Ajax Amsterdam war, hatte Bosz 2016 in Israel bei Maccabi Tel Aviv gearbeitet. In Lyon sind die Erwartungen an Bosz ähnlich wie zuletzt in Leverkusen hoch.

Frankreichs früherer Branchenführer wartet seit 2008 auf seinen achten Meistertitel und steht zunehmend im Schatten besonders von Paris St. Germain. Der vierte Rang in der zurückliegenden Spielzeit hinter Überraschungsmeister OSC Lille, dem bisherigen Serien-Champion PSG und auch dem AS Monaco entspricht nicht dem Selbstverständnis des Vereins, zumal der Champions-League-Halbfinalist des Vorjahres damit die erneute Qualifikation für die europäische Königsklasse verpasste und international lediglich in der Europa League mitspielen kann. Wenig überraschend verlängerte OL den auslaufenden Vertrag von Bosz-Vorgänger Garcia nicht.

© SZ/dpa/sid/schm
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB