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Hitze bei den US Open:Roger in Schwitzerland

Sie leiden, schwitzen oder kollabieren: Nur am Schweizer Roger Federer prallt die Hitze von New York ab - und Andrea Petkovic nimmt sich die Nomaden als Vorbild.

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Es ist heiß in New York, verdammt heiß. 14 Profis - zwölf Männer und zwei Frauen - haben bei den diesjährigen US Open ihre Spiele aufgeben müssen. Liegt das an der Hitze - bis zu 33 Grad - und der hohen Luftfeuchtigkeit im New Yorker Spätsommer? Mardy Fish schnaufte während seines Fünf-Satz-Matches in Runde zwei viel, ihn plagten Krämpfe.

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Gegner Feliciano Lopez, ein Spieler der für seine ausgezeichnete Fitness bekannt ist, gewann das Spiel zwar, doch nach seinem Sieg saß er mehrere Minuten fast regungslos auf seinem Stuhl. Die Zahl der leeren Wasserflaschen auf dem Boden spricht für sich.

2015 U.S. Open - Day 4

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Der Amerikaner Jack Sock brach in seinem Zweitrundenmatch mit Kreislaufproblemen zusammen und musste minutenlang behandelt werden. Weiterspielen konnte er in der Schwüle nicht mehr.

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Mit Eis gefüllte Handtücher sind beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres beliebte Pausenbegleiter. Andy Murray und andere Spieler nutzen sie, um sich Nacken und Gesicht abzukühlen.

2015 U.S. Open - Day 4

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Roger in Schwitzerland. Auch Federer schwitzt, was seine nassen Haare und die glänzenden Unterarme verraten. Die Hitze als Ausrede will der Schweizer allerdings nicht gelten lassen: "Die Spieler sollten so fit sein, dass ihnen Hitze nichts ausmachen sollte", sagte er. Federer gewann seine beiden ersten Spiele jeweils glatt in drei Sätzen.

US Open Tennis

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Der Spanier Rafael Nadal gehört ohnehin zu den stärker schwitzenden Akteuren im Tennis, doch diese Aufnahme beim Aufschlag zeigt eindrucksvoll, wie viel Flüssigkeit die Spieler dieser Tage auf der Anlage von Flushing Meadows verlieren. "Ich habe wegen der Schwüle extrem geschwitzt. Solche Bedingungen sind nicht ganz einfach für mich", sagte Nadal nach seiner Erstrundenpartie.

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Auch die Zuschauer leiden. Sie schützen ihren Körper mit weißen Handtüchern vor Überhitzung.

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Wenn es zu warm wird, hilft auch der atmungsaktivste Stoff nichts mehr. Novak Djokovic muss sein Shirt wechseln. Immerhin: Der Weltranglistenerste aus Serbien schleppt kein Gramm zu viel über den harten und heißen Belag der US Open. Sonst würde er sicherlich noch mehr leiden.

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Andrea Petkovic hat eine eigene Taktik entwickelt, um den Bedingungen zu trotzen. Die Darmstädterin nascht Datteln: "Das essen auch die Nomaden. Und wenn die durch die Wüste kommen, komme ich auch durch so ein Match", sagte sie. Auch Mona Barthel vertraut auf die exotischen Früchte. Grundsätzlich leiden die Frauen aber nicht so sehr unter der schwülen Hitze wie die Männer: Denn ihre Spiele gehen nur über zwei Gewinnsätze und dauern deswegen oft weniger als halb so lange.

© Süddeutsche.de/mane/sonn
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