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Helm-Bemalung im Skeleton:Alles Kopfsache

Dämonen, Elche, Adler: Viele Skeleton-Fahrer fallen bei den Winterspielen in Sotschi mit ausgefallenem Helmschmuck auf. Für die Fahrer ist das auch ein Weg, ihre Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

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Helm-Bemalung im Skeleton:John Fairbairn

Canada's John Fairbairn starts during a men's skeleton training at the Sanki sliding center in Rosa Khutor

Quelle: REUTERS

Dämonen, Elche, Adler: Viele Skeleton-Fahrer fallen bei den Winterspielen in Sotschi mit ausgefallem Helmschmuck auf - für viele Fahrer ist das auch ein Weg, ihre Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen.

Der Nachdenkliche: Kanadas John Fairbairn hat sich eine Portion Spaghetti Bolognese auf den Helm gepinselt. Oder handelt es sich um glühende Drähte? Weder noch. Die Zeichnung soll ein menschliches Gehirn darstellen, sagt Fairbairn, denn: "Ich war schon immer ein Nerd."

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Helm-Bemalung im Skeleton:Eric Neilson

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Quelle: AFP

Die coole Sau: Extrovertierter geht Kanadas Eric Neilson zu Werke. Er stürzt sich als Dämon den Eiskanal hinunter, als patriotischer Dämon, dem das kanadische Ahornblatt auf der Stirn pappt. Er habe einen Helm kreieren wollen, der "bad ass", sei, sagte Neilson, saucool. Wie er selbst halt.

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Helm-Bemalung im Skeleton:Sean Greenwood

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Quelle: AFP

Der Feurige: Dieser Elch auf dem Helm von Sean Greenwood (Irland) ist heiß auf die Skeleton-Wettbewerbe. Oder ist es ein Phönix? Ein Dämon? Auf jeden Fall hat Greenwood eine Wertung bei den Olympischen Spielen für sich entschieden: Jene um das grellste Outfit, knapp vor der Mannschaftskleidung der deutschen Mannschaft.

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Helm-Bemalung im Skeleton:Sarah Reid

Canada's Reid speeds down the track during a women's skeleton training event at the Sanki Sliding Center

Quelle: REUTERS

Die Besessene: "Tag der Toten" heißt die Figur aus dem Horrorfilm, mit der Kanadas Sarah Reid ihren Helm schmückt. Beim Skeleton wartet Reid nach diversen Erfolgen bei Jugend-Weltmeisterschaften auf einen großen Sieg bei den Erwachsenen. Vielleicht klappt es ja, wenn sie ihre Konkurentinnen verwünscht.

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Helm-Bemalung im Skeleton:Katie Uhlaender

Uhlaender of the U.S. speeds down the track during a women's skeleton training at the Sanki sliding center in Rosa Khutor near Sochi

Quelle: REUTERS

Die Patriotin: Mit tierischer Unterstützung geht US-Fahrerin Katie Uhlaender an den Start. Typisch amerikanisch eben. Dabei war das mit dem Adler gar nicht Uhlaenders Idee. Die Amerikanerin ließ per Twitter abstimmen, welches Motiv sie sich auf den Helm pappen soll. Für die Umsetzung holte sie sich dann fachkundige Hilfe: Das Motiv stammt von dem Designer, der den Helm von Picabo Street entworfen hatte. Street ist früher einmal Ski gefahren und gewann 1998 Olympia-Gold im Super-G.

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Helm-Bemalung im Skeleton:Tomass Dukurs

Latvia's Dukurs speeds down the track during a men's skeleton training at the Sanki Sliding Center

Quelle: REUTERS

Der Schwarzseher: Tomass Dukurs verzichtet auf Helmschmuck. Der 32 Jahre alte Lette hat ja auch sonst genug zu tun bei Olympia. Auf ihm und Bruder Martins ruhen die Gold-Hoffnungen des kleinen Landes. Martins hat so ziemlich alles im Skeleton gewonnen, nur ein Sieg bei Olympia fehlt. Sollte es klappen mit dem Gold, wäre das die Belohnung für eine riskante Investition: Vater Dainis verscherbelte einst Haus und Hof, um die Karriere seiner Söhne zu finanzieren.

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Helm-Bemalung im Skeleton:Sophia Griebel

Around the Games: Day 4 - 2014 Winter Olympic Games

Quelle: Getty Images

Die Pragmatische: Bei den deutschen Fahrerin sucht man ausgefallene Helmmuster vergebens - schwarz-rot-gold muss reichen, wie hier bei Sophia Griebel. Für die 23-Jährigen sind es die ersten Olympischen Winterspiele, ihr bleibt also noch ein wenig Zeit, ihren Helm zu personalisieren.

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Helm-Bemalung im Skeleton:Und welcher Typ sind Sie?

Picture combination shows helmets of eighteen athletes during the men and women skeleton event training at the Sanki sliding center in Rosa Khutor

Quelle: REUTERS

Haben Sie keinen passenden Helm für Ihren Typ gefunden? Vielleicht ist ja hier etwas dabei, in einer 18-teiligen Collage aus Sotschi.

(jkn)

© SZ.de/jkn

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