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Hasenhüttl beim FC Ingolstadt:Kein Comeback der "Hasi-Rolle"

Seine Tore bejubelte er oft mit der sogenannten "Hasi-Rolle", ein Radschlag, der unorthodox anmutete und häufig misslang. "Es war ein Versuch, auf die wenigen Tore, die ich geschossen habe, aufmerksam zu machen", sagt Hasenhüttl und schmunzelt. In Österreich heißt es, die "Hasi-Rolle" sei nur perfekt gewesen, wenn der Stürmer auf dem Allerwertesten gelandet sei. Ein turnerisches Comeback schließt Hasenhüttl aus.

Als Co-Trainer unter Lorant

Nach seinem Karriereende arbeitete er als Jugendtrainer bei der SpVgg Unterhaching. Von März 2007 an saß er beim Profiteam der Hachinger auf der Bank - erst als Co-Trainer von Werner Lorant, und nach dessen Entlassung im Oktober dann als Chefcoach. Unter ihm landete die Spielvereinigung in der Regionalliga auf Platz sechs, und in der damals neu gegründeten dritten Liga auf Platz vier. Als das Team im Februar 2010 nur im Mittelfeld der Tabelle spielte, musste Hasenhüttl gehen.

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Ein knappes Jahr später unterschrieb er beim VfR Aalen, einem damals abstiegsbedrohten Drittligisten. Hasenhüttl formte aus dem Abstiegskandidaten eine Mannschaft mit großem Willen, führte sie 2012 in die zweite Liga und begeisterte die Menschen auf der Ostalb mit seiner leutseligen Art. Auf einmal war es in der 67.000-Einwohner-Stadt angesagt, zu den Heimspielen des VfR zu gehen. Die erste Spielzeit in der zweiten Liga beendete der Aufsteiger auf Rang neun. Trotzdem bat Hasenhüttl im Juni 2013 um eine Vertragsauflösung, die unsichere finanzielle Lage in Aalen und der drohende Lizenzentzug hatten ihn zermürbt.