Handball:Wiencek und Wiede fehlen im Olympia-Kader

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Handball: Im deutschen Mittelblock fehlt Patrick Wiencek bei den Olympischen Spielen.

Im deutschen Mittelblock fehlt Patrick Wiencek bei den Olympischen Spielen.

(Foto: TOBIAS SCHWARZ/AFP)

Die beiden Handballer sagen wegen körperlicher Defizite ab. Deutschlands Basketballer müssen in der Olympia-Quali aufgrund der "enormen Versicherungsanforderungen" auf Dennis Schröder verzichten.

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Olympia, Handball: Kein Patrick Wiencek, kein Fabian Wiede: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss bei ihrer Mission Olympiagold überraschend auf zwei Leistungsträger verzichten. Kreisläufer Wiencek (THW Kiel) und Linkshänder Wiede (Füchse Berlin) fehlten am Freitag im erweiterten, 28-köpfigen Kader von Bundestrainer Alfred Gislason. Beide gaben körperliche Defizite für ihre Absage an. "Das ist ein herber Verlust für unsere Mannschaft. Pragmatisch mit der Situation umzugehen, ist und bleibt die einzige Option", sagte Gislason, der am Montag das voraussichtlich 17 Spieler umfassende Aufgebot für die Olympiavorbereitung nominieren wird. Diese beginnt am 5. Juli in Herzogenaurach und umfasst Länderspiele in Nürnberg gegen Brasilien (9. Juli, 20.15 Uhr) und Ägypten (11. Juli, 15.05 Uhr/beide Sport1).

Das vorläufige 28er-Kader im Überblick:

Tor: Andreas Wolff (KS Vive Kielce/Polen), Silvio Heinevetter (MT Melsungen), Johannes Bitter (TVB Stuttgart, ab 1. Juli HSV Hamburg), Till Klimpke (HSG Wetzlar), Joel Birlehm (SC DHfK Leipzig)

Linksaußen: Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Rune Dahmke (THW Kiel) Rechtsaußen: Tobias Reichmann (MT Melsungen), Timo Kastening (MT Melsungen), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen)

Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Hendrik Pekeler (THW Kiel), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Sebastian Firnhaber (HC Erlangen) Rückraum Mitte: Philipp Weber (SC DHfK Leipzig, ab 1. Juli SC Magdeburg), Juri Knorr (TSV GWD Minden, ab 1. Juli Rhein-Neckar Löwen), Marian Michalczik (Füchse Berlin)

Rückraum links: Julius Kühn (MT Melsungen), Paul Drux (Füchse Berlin), Sebastian Heymann (Frisch Auf Göppingen), Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Lukas Stutzke (Bergischer HC), Jona Schoch (HBW Balingen-Weilstetten)

Rückraum rechts: Kai Häfner (MT Melsungen), Steffen Weinhold (THW Kiel), David Schmidt (Bergischer HC)

Abwehr: Finn Lemke (MT Melsungen)

Olympia, Basketball: Die deutschen Basketballer müssen beim Olympia-Qualifikationsturnier in Split auf NBA-Spieler Dennis Schröder verzichten. Grund für das Fehlen des Aufbauspielers seien "die enormen Versicherungsanforderungen, die nicht erfüllbar sind und damit einen Einsatz verhindern", wie der Deutsche Basketball Bund am Freitag mitteilte. Es sei in Corona-Zeiten nicht möglich, aufgrund des hohen Marktwerts die für Schröder nötige Summe zu versichern. "Ich bedauere sehr, dass das Team in Split ohne mich auskommen muss und dass ich es nicht unterstützen kann", wurde der 27 Jahre alte Profi zitiert. Schröder spielte zuletzt für die Los Angeles Lakers in der NBA.

Die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes spielt ab Dienstag in Split um das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio. Deutschland trifft in der Vorrunde auf Mexiko und Russland. Nur der Sieger des Turniers mit sechs Mannschaften sichert sich das Olympia-Ticket. Das Team von Bundestrainer Henrik Rödl will am Freitag nach Split reisen.

Tennis, Wimbledon: Tennisprofi Alexander Zverev hat für die erste Runde in Wimbledon ein machbares Los erhalten. Der Hamburger trifft in London auf Qualifikant Tallon Griekspoor aus den Niederlanden. Eine ebenso schwere wie reizvolle Aufgabe bekam am Freitag Jan-Lennard Struff, der Sauerländer muss gegen den Weltranglisten-Zweiten Daniil Medwedew antreten. Beim Rasenturnier in Halle hatte Struff den Russen zuletzt in zwei Sätzen bezwungen. Angelique Kerber, die vor drei Jahren in Wimbledon triumphiert hatte, startet gegen die Weltranglisten-86. Nina Stojanovic aus Serbien.

Der Rasen-Klassiker in London war im vorigen Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie ausgefallen. Vor zwei Jahren holten der Serbe Novak Djokovic und die Rumänin Simona Halep die Titel. Halep sagte ihre Teilnahme am Freitag wegen einer Wadenverletzung ab.

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