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Fußball:DFB verlängert Transferfenster bis 5. Oktober

2. Bundesliga Symbolbild

Die Wechselperiode ist in diesem Jahr anders gestaltet als sonst.

(Foto: dpa)

Zudem wird die Wechselperiode zweigeteilt - Anfang Juli können an einem einzigen Tag Wechsel getätigt werden. Der BVB erwartet fürs Geschäftsjahr 2019/20 einen Verlust in Höhe von 45 Millionen Euro.

Fußball, DFB: Wegen der Folgen der Corona-Pandemie hat der DFB eine Anpassung der anstehenden Wechselperiode beschlossen. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Montag mitteilte, wird es eine zweigeteilte und verlängerte Wechselperiode für Lizenz- und Vertragsspieler geben. Das Transferfenster wird dementsprechend sowohl am 1. Juli für einen einzelnen Tag als auch vom 15. Juli bis zum 5. Oktober geöffnet sein.

Die erste, eintägige Wechselperiode ist laut DFB-Mitteilung vor allem für die Registrierung bereits abgeschlossener Verträge mit Lizenz- und Vertragsspielern mit Beginn zum 1. Juli vorgesehen. Eine Spielerlaubnis werde nur für die Saison 2020/2021 erteilt.

Die zweite Phase werde aufgrund des späteren Endes der aktuellen Spielzeit in mehreren Ligen und Verbänden und des späteren Beginns der Pflichtspiele im Bereich von DFB und DFL in der Saison 2020/2021 verlängert. Damit sollen die Klubs - auch international - möglichst lange und flexibel Transfers tätigen können. Damit folgt der DFB-Vorstand einer Empfehlung des Uefa-Exekutivkomitees. Es hatte alle Mitgliedsverbände dazu aufgerufen, den 5. Oktober als gemeinsames Enddatum für das bevorstehende Sommer-Transferfenster zu bestimmen, weil die Frist für die Registrierung von Spielern für die Gruppenphase der Europacup-Wettbewerbe 2020/2021 auf den 6. Oktober festgelegt wurde.

Bundesliga, BVB: Borussia Dortmund kommt die Corona-Krise teuer zu stehen. Wie der an der Börse notierte Fußball-Bundesligist am Montag in einer Ad-Hoc-Mitteilung bekanntgab, wird für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Verlust von rund 45 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahr blieben noch rund 17,4 Millionen Euro an Nettogewinn hängen. Allerdings steht der Ausblick "unter dem Vorbehalt werterhellender Tatsachen sowie möglicher weiterer Transfererträge".

Der mögliche Fehlbetrag sei auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen, die "alle Einnahmen- und Erlösfelder von Borussia Dortmund betroffen" habe. Vor allem die Spiele seit dem Bundesliga-Wiederbeginn ohne Zuschauer kosteten Einnahmen. Darüber hinaus seien "Minderungen und/oder Rückerstattungen von Werbe- und VIP-Hospitalityerlösen erfolgt".

Dank der gute Ertragslage in den vergangenen Geschäftsjahren und eines zum 30. Juni 2019 vorhandenen Konzerneigenkapitals in Höhe von rund 355 Millionen Euro sieht sich der BVB jedoch gewappnet, die erwarteten Verluste zu tragen.

© SZ.de/dpa/chge
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