Sicherheit in der Formel 1:Vor fünf Jahren hätte er diesen Unfall nicht überlebt

Lesezeit: 3 min

Sicherheit in der Formel 1: Guanyu Zhou schlittert unheilvoll über die Strecke in Silverstone. Wenig später wird er den Wagen trotzdem unverletzt verlassen.

Guanyu Zhou schlittert unheilvoll über die Strecke in Silverstone. Wenig später wird er den Wagen trotzdem unverletzt verlassen.

(Foto: Molly Darlington/Reuters)

Einst verlacht von Fahrern, Teamchefs und Benzinköpfen hat der Titanbügel in Silverstone erneut Leben gerettet. Dennoch ist die F1 gut beraten, den verheerenden Crash von Guanyu Zhou aufzuarbeiten.

Kommentar von Philipp Schneider

72 Jahre alt ist die Formel 1 inzwischen, man glaubt sie zu kennen. Doch es gibt Tage, da ist sie keine alte Bekannte, sondern ein irres Biest, das so überraschend die Krallen ausfährt, dass selbst den hartgesottenen Rennfahrern der Schrecken unter ihren Helm fährt, hinein in das Karbon-Chassis, zwischen die hohen Cockpitwände, hinter den Kopf-und-Nacken-Schutz, vorbei an den zwei Überrollbügeln und dem Halo-Kopfschutz, bis in das Herz der sogenannten Überlebenszelle, die sie umhüllt. Von einem "Freak-Accident" ist die Rede an solchen Tagen, an denen etwas eigentlich Unerklärliches erklärt werden muss. Und an dem sich nicht nur die Piloten die Frage stellen: Hätte man das nicht kommen sehen müssen?

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