Lewis Hamilton

Fünf zu vier gegen Sebastian Vettel, in elf Jahren vom Formel-1-Anfänger in die Liga der Größten aufgestiegen. Kein Wunder, wird er nach der Ernennung zum "Sir" gefragt, wo doch Jackie Stewart schon als dreifacher Champion den Ritterschlag bekommen hatte. Hamilton denkt mehr an das Wiedersehen mit seinen beiden Bulldoggen, an die Party nach dem Rennen in Los Angeles, an seinen Herrenausstatter-Kumpel Tommy Hilfiger, und an Michael Schumacher: "Ich werde immer ein Fan von ihm sein, aber ich werde versuchen, ihm nahe zu kommen. Ich bleibe ja noch ein paar Jährchen. Ein Schritt nach dem anderen. Aber ich bin schon stolz mit ihm und Fangio in einem Atemzug genannt zu werden, auch wenn es sich noch ziemlich surreal anfühlt."

Ach ja, die Sache mit dem Adelsstand: "Mir reicht schon, dass ich die Queen ein paarmal getroffen habe." Er denkt in Mexiko, wo er zum zweiten Mal in Serie vorzeitig gekürt wurde, eher an seinen Großvater Davidson Augustine Hamilton, der am Donnerstag gestorben war. Niemand erfuhr davon - bis nach dem Triumph.

Bild: AFP 29. Oktober 2018, 08:472018-10-29 08:47:36 © SZ.de/ebc