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Formel 1:Ferrari setzt voll auf Charles Leclerc

Grand Prix von Singapur

Bis 2024 bei Ferrari: Charles Leclerc.

(Foto: Vincent Thian/dpa)

Die Scuderia verlängert mit dem internen Rivalen von Vettel bis 2024. Klinsmann will den Kader bei Hertha BSC verkleinern, Schalke leiht Gregoritsch aus.

Formel 1, Ferrari: Formel-1-Traditionsrennstall Ferrari setzt in den nächsten Jahren allem Anschein nach voll auf die Karte Charles Leclerc. Wie die Scuderia am Tag vor Heiligabend mitteilte, hat Maranello den Vertrag des 22-jährigen Monegassen vorzeitig um drei Jahre bis 2024 verlängert. Dies dürfte auch ein klares Zeichen an seinen Teamkollegen Sebastian Vettel sein, dessen Kontrakt Ende 2020 ausläuft. "Ich bin sehr glücklich, bei Ferrari zu bleiben", sagte Leclerc, der 2016 der Fahrer-Akademie der Roten beigetreten war: "In der vergangenen Saison für das berühmteste Team der Formel 1 zu fahren, war für mich bereits die Erfüllung eines Traums. Ich kann es kaum erwarten, nach einem intensiven und aufregenden Jahr 2019 eine noch engere Beziehung mit dem Team aufzubauen. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt, und kann es kaum erwarten, in der nächsten Saison wieder loszulegen."

Teamchef Mattia Binotto erklärte: "Mit jedem Rennen in diesem Jahr wurde unser Wunsch, den Vertrag mit Charles zu verlängern, immer deutlicher. Die Entscheidung bedeutet, dass er jetzt für die nächsten fünf Jahre bei uns sein wird. Es zeigt, dass Charles und die Scuderia eine feste Zukunft gemeinsam haben. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam viele neue Kapitel in der Geschichte des springenden Pferdes schreiben werden." Leclerc war zu Beginn des Jahres von Alfa Romeo zur Scuderia gewechselt. Obwohl der SF90H über die gesamte Saison nicht mit Branchenprimus Mercedes mithalten konnte, fuhr der der Youngster siebenmal auf die Pole Position und feierte zwei Siege. Leclerc beendete die Saison als WM-Vierter und damit vor dem viermaligen Weltmeister Vettel (32), der auch im fünften Jahr bei der Scuderia den WM-Titel klar verfehlte.

Bundesliga, Schalke: Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat den österreichischen Nationalspieler Michael Gregoritsch ausgeliehen. Der 25-Jährige kommt vom Ligakonkurrenten FC Augsburg und soll vorerst bis zum 30. Juni 2020 auf Schalke bleiben. Ob der Deal eine Kaufoption beinhaltet, blieb zunächst offen. "Mit all seinen Qualitäten, die er bereits in der Bundesliga nachgewiesen hat, wird er unsere Offensive verstärken", sagte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider. Gregoritsch, der in Augsburg unter Trainer Martin Schmidt keine Rolle mehr gespielt hatte, will sich durch regelmäßige Einsätze für die EM im kommenden Jahr empfehlen. Gregoritsch hat für den Hamburger SV und Augsburg bislang 125 Spiele in der Bundesliga absolviert. Dabei gelangen ihm 29 Tore - in dieser Saison wartet er aber noch auf seinen ersten Treffer.

Bundesliga, Hertha BSC: Trainer Jürgen Klinsmann will die Winterpause in der Fußball-Bundesliga auch zur Ausdünnung des Kaders bei Hertha BSC nutzen. Wie die Bild berichtet, könnten demnach bis zu zehn Spieler den Hauptstadtclub verlassen. Dazu sollen in Salomon Kalou und Ondrej Duda auch prominente Akteure gehören, ebenso dürften Alexander Esswein, Mathew Leckie oder Peter Pekarik bei entsprechenden Angeboten wohl gehen und haben keine Perspektive mehr. Der slowakische Nationalspieler Duda hatte in den beiden vergangenen Begegnungen schon nicht mehr zum Kader der Berliner gehört und bereits Gedanken geäußert, Hertha den Rücken zu kehren. "Der Kader ist zu groß geraten. Das hat es schon Ante Covic sehr schwer gemacht", sagte Klinsmann zuletzt im Vereins-Podcast. Auch seinem Vorgänger Covic standen eine Vielzahl an Profis zur Verfügung. Derzeit kann der frühere Bundestrainer Klinsmann auf 34 Profis zurückgreifen. Einzelne Namen und mögliche Abgänge kommentierte der 55-Jährige noch nicht. Bereits am 29. Dezember startet für Hertha die Vorbereitung auf die Mitte Januar beginnende Rückrunde.

Basketball, NBA: Ein überzeugender Dennis Schröder hat Oklahoma City Thunder in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA zu einem Sieg über Meisterschaftsanwärter Los Angeles Clippers verholfen. Beim 118:112 gegen die Kalifornier erzielte der deutsche Nationalspieler 16 seiner 28 Punkte in einem starken vierten Viertel. Schröders Teamkollege Shai Gilgeous-Alexander, der vor der Saison im Tausch für Superstar Paul George von den Clippers gekommen war, kam auf 32 Punkte. Für Oklahoma war es der vierte Sieg nacheinander und der 15. insgesamt. Damit weist OKC erstmals in dieser Saison eine positive Bilanz auf und steht weiter auf einem Play-off-Platz.

Erfolgreich waren auch die Boston Celtics beim 119:93 gegen die Charlotte Hornets - Nationalspieler Daniel Theis konnte dazu allerdings nur einen geringen Beitrag leisten. Er kam als Starter in lediglich 15 Einsatzminuten auf fünf Rebounds und drei Assists, blieb aber ohne Punkte. Topscorer war Jayson Tatum mit 39 Punkten. Ohne LeBron James kassierten die Los Angeles Lakers die dritte Heimniederlage in dieser Saison. Beim deutlichen 104:128 gegen die Denver Nuggets fehlte James, der bislang im Schnitt auf knapp 26 Punkte pro Spiel kommt, wegen einer Muskelverletzung. Die beste Bilanz der NBA mit 27:4 Siegen weisen nach dem 117:89 gegen die Indiana Pacers weiter die Milwaukee Bucks auf.

© SZ.de/dpa/sid/ebc
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