FC Bayern:Einigung mit Kahn

Der FC Bayern München und sein ehemaliger Vorstandschef Oliver Kahn haben ihre anfänglich von Misstönen begleitete Trennung im Meisterschaftsfinale der vergangenen Saison inzwischen auch vertraglich vollzogen. Das wurde am Rande der Asienreise des Klubs bekannt. "Ich war mit Oliver nach dem Saisonende mehrmals im Austausch, wir haben uns harmonisch über die Auflösung seines Vertrags geeinigt", sagte Präsident und Aufsichtsratschef Herbert Hainer der Sportbild. Kahn war Anfang 2020 in den Bayern-Vorstand aufgenommen worden. Zum 1. Juli 2021 trat der ehemalige Nationaltorhüter die Nachfolge von Karl-Heinz Rummenigge als Vorstandsvorsitzender an. Sein Fünfjahresvertrag wäre erst Ende 2024 ausgelaufen. Am Saisonende war er jedoch zusammen mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic freigestellt worden; der langjährige Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen übernahm den Chefposten. Die Abfindung für Kahn soll vier bis fünf Millionen Euro betragen. Für Hainer bleibt Champions-League-Gewinner Kahn "eine Bayern-Legende".

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