Rudern bei den European Championships:"Das Ding kennt keine Grenzen"

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Rudern bei den European Championships: Fahrt ins Glück: Am 27. August 1972 gewinnen Peter Berger, Hans Johann Färber (Mitte), Gerhard Auer, Alois Bierl und Steuermann Uwe Benter auf der Regattastrecke Oberschleißheim im Vierer Olympiagold für die Bundesrepublik Deutschland - vor der DDR.

Fahrt ins Glück: Am 27. August 1972 gewinnen Peter Berger, Hans Johann Färber (Mitte), Gerhard Auer, Alois Bierl und Steuermann Uwe Benter auf der Regattastrecke Oberschleißheim im Vierer Olympiagold für die Bundesrepublik Deutschland - vor der DDR.

(Foto: Imago)

Der Großvater: Olympiasieger. Der Vater: Rudertrainer. Der Sohn: Goldfavorit bei der EM in München. Ein Gespräch mit Hans-Johann Färber, Heino und Oliver Zeidler über Vergangenheit und Gegenwart dieser Ruderfamilie.

Interview von Volker Kreisl und Sebastian Winter

Eigentlich ist die Olympia-Regattastrecke das Heimrevier von Oliver Zeidler, dem Weltmeister im Ruder-Einer. Doch nun, bei den European Championships, darf der 26-jährige gebürtige Dachauer dort nicht einfach trainieren, wie er will. Alle Athleten sollen gleiche Bedingungen haben - auch bei den Trainingszeiten. Ohnehin hatte sich Zeidler vorsichtshalber isoliert und ist somit auch dem Coronavirus entgangen, das den restlichen deutschen Skullbereich betraf und nun von den Finals ausschließt. Mit dabei sein wird allerdings Zeidlers Großvater Hans-Johann Färber - der auf der Regattastrecke 1972 Olympiagold gewann, zudem sein Vater und Trainer Heino Zeidler. Ein Gespräch über kurze Geduldsfäden, den legendären Bullenvierer, bröckelnde Tribünen am EM-Schauplatz Olympia-Regattastrecke - und über den schwarzen Tag von Tokio.

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