Europa League und Conference League:Freiburg und Union siegen, Köln vor dem Aus

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Europa League und Conference League: Tiefpunkt des Spiels der Kölner Geißböcke in Belgrad war in der ersten Halbzeit eine längere Unterbrechung, weil die Sicht durch Pyrotechnik vernebelt wurde.

Tiefpunkt des Spiels der Kölner Geißböcke in Belgrad war in der ersten Halbzeit eine längere Unterbrechung, weil die Sicht durch Pyrotechnik vernebelt wurde.

(Foto: Ralf Treese/Imago)

Der Bundesliga-Zweite bleibt auf Kurs zum Gruppensieg, der Tabellenführer gewinnt zudem sein Heimspiel. Nur der 1. FC Köln hat einen weiteren Rückschlag erlitten. Weil Zuschauer Pyrotechnik zünden, muss das Spiel unterbrochen werden.

Das Bundesliga-Spitzenduo Union Berlin und SC Freiburg hat in der Europa League jeweils einen Erfolg verbuchen können. Freiburg hat nach einem 4:0 (1:0) beim FC Nantes in der Gruppe G einen Platz in der Play-off-Zwischenrunde schon sicher und zudem beste Aussichten auf den direkten Einzug ins Achtelfinale, während Berlin in der Gruppe D seine Chancen auf die nächste Runde durch ein 1:0 (0:0) gegen Malmö FF wahrte. Dagegen droht dem 1. FC Köln in der Conference League nach einem 0:2 (0:1) bei Partizan Belgrad das Aus.

Bereits seit elf Spielen - wettbewerbsübergreifend gesehen - ist der SC Freiburg ungeschlagen. In Nantes gelang dem Bundesliga-Zweiten durch Tore von Lukas Kübler (26.), dem eingewechselten Michael Gregoritsch (71.), einem Eigentreffer der Gastgeber durch Moses Simon (82.) und Woo-Yeong Jeong (87.) ein klarer Sieg. Die Gäste begannen mit viel Ballbesitz, hatten aber bei zwei Aluminiumtreffern der Hausherren Glück. Quasi aus dem Nichts ging Freiburg durch einen harten Schuss von Kübler in Führung. In der Folge übernahm der Sportclub wieder zunehmend die Kontrolle. Nach der Pause übte Nantes mehr Druck aus. Freiburg beschränkte sich auf eine stabile Defensive und konnte nur selten für Entlastung sorgen (64.), ehe Gregoritsch nach einem perfekten Konter ins Tor traf. Danach gab Nantes das Spiel verloren.

Union gelang der wichtige Sieg erst kurz vor dem Abpfiff. Robin Knoche verwandelte eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit den entscheidenden Foulelfmeter für das Berliner Team. Mit nun sechs Punkten befindet sich Union bei zwei verbleibenden Spielen in der Gruppe D wieder auf Kurs. Nächster Gegner für die Mannschaft von Trainer Urs Fischer, die ihren Erfolg in Überzahl über die Zeit rettete, ist am 27. Oktober der portugiesische Erstligist Sporting Braga. Im Stadion "An der Alten Försterei" blieb es zunächst ruhig, nachdem das Hinspiel wegen Fan-Krawallen kurz vor dem Abbruch gestanden hatte. Beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Insgesamt fehlte den Platzherren im Angriffsspiel oft die Genauigkeit.

Köln steht nach seiner schwachen Leistung in Serbien in seinen zwei verbleibenden Gruppenspielen unter großem Druck. Fousseni Diabate (15.) nach einem Fehler von Timo Hübers und Ricardo Gomes (52.) trafen für Belgrad, das bereits in der Vorwoche in Köln mit 1:0 gewonnen hatte. Anders aber als beim ersten Duell waren die Kölner in Belgrad weitgehend harmlos und enttäuschten spielerisch. Tiefpunkt der Begegnung war allerdings in der ersten Halbzeit eine längere Unterbrechung. Der israelische Schiedsrichter Roy Reinshreiber schickte die Mannschaften in der 31. Minute vom Feld, weil Fans mehrfach massiv Pyrotechnik gezündet hatten und die Sicht stark beeinträchtigt war.

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