Elf des SpieltagsGinter leiht dem Absturz sein Gesicht

Der BVB-Verteidiger liefert bei der Niederlage gegen Frankfurt die Szene des Spiels. Klaas-Jan Huntelaar besiegt den Stürmer-Frust mit drei Treffern. Und die Berliner lassen sich tatsächlich vom altbekannten Arjen-Robben-Trick übertölpeln. Die Elf des 13. Spieltags.

Klaas-Jan Huntelaar

Es gibt diese Tage im Leben eines Stürmers, da misslingt einem fast alles. Fragen Sie mal bei Mario Gomez (Österreich!) nach. Oder bei Frank Mill (leeres Tor!). Oder beim Dortmunder Kuba (noch leereres Tor). Auch Schalkes Angreifer Klaas-Jan Huntelaar verbrachte zuletzt des Öfteren solch frustrierende Phasen. Beim 3:2 gegen Wolfsburg wollte ihm wenig gelingen, beim 0:5 gegen Chelsea war er unsichtbar. Doch dann kam der FSV Mainz nach Gelsenkirchen und siehe da: Der Holländer traf beim 4:1 plötzlich dreimal und legte sogar noch ein Tor auf. Sein Trainer Roberto Di Matteo blickte mit ganz eigenem Humor auf dieses Ereignis: "Mir ist egal, wer die Tore schießt. Wenn der Torwart ein Tor schießt, ist es mir auch recht." Di Matteo war eben nie Stürmer.

(jbe)

Bild: Bongarts/Getty Images 1. Dezember 2014, 09:182014-12-01 09:18:30 © SZ.de/jbe/ska/fued