Eishockey-Bundestrainer im Interview:"Auf Zufall vertraue ich null"

Lesezeit: 6 min

Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm

"Ich bin ziemlich geduldig", meint Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm über sich selbst.

(Foto: Lino Mirgeler/dpa)

Toni Söderholms Berufung zum Bundestrainer war eine Überraschung, nun steht er mit Deutschland im WM-Viertelfinale. Ein Gespräch über finnische Klischees und letzte Schwächen von Leon Draisaitl.

Interview von Johannes Schnitzler

Toni wer? Als der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) im vergangenen Dezember Toni Söderholm als Nachfolger von Marco Sturm als Bundestrainer präsentierte, war die Überraschung groß. Außerhalb Münchens, wo der 41-Jährige seine Profi-Karriere 2016 mit dem Meistertitel beendet hatte, war der Finne in Deutschland nahezu unbekannt. Söderholm wechselte einst als Assistent von Don Jackson auf die Trainerbank des EHC Red Bull München, übernahm ein Jahr später den Zweitligisten SC Riessersee, mit dem er das Finale der DEL 2 erreichte, und blieb auch nach der Zwangsrelegation des SCR in die Oberliga beim Kooperationspartner der Münchner. Er galt als kommender Nachfolger Jacksons - bis ihn der Ruf des DEB ereilte. Am Tag nach dem 1:3 gegen die USA und einen Tag vor dem letzten WM-Gruppenspiel gegen sein Heimatland (Dienstag, 12.15 Uhr) spricht der Bundestrainer auch über den Ärger, den er bekommen würde, sollte er gewinnen.

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