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Doping:IOC lässt sich mit Russland-Entscheidung eine Woche Zeit

Thomas Bach

Thomas Bach eröffnet die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi.

(Foto: dpa)

Olympia mit oder ohne Russland? Das Internationale Olympische Komitee zögert seine Entscheidung hinaus - obwohl in zwei Wochen die Spiele beginnen.

Die Entscheidung über einen möglichen Komplett-Ausschluss Russlands von den Olympischen Sommerspielen in Rio wird innerhalb einer Woche getroffen. Das bestätigte ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Spätestens am kommenden Dienstag, 26. Juli, soll das Urteil vorliegen. Die Spiele finden vom 5. bis 21. August in der brasilianischen Metropole statt.

Das IOC hatte am Dienstag erklärt, dass man zunächst noch das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs Cas bezüglich des Einspruches von 68 russischen Leichtathleten abwarten wolle, die vom Leichtathletik-Weltverband IAAF nicht für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro zugelassen worden waren. Diese Entscheidung soll spätestens an diesem Donnerstag fallen.

Staatlich gelenktes Doping-System zwischen 2011 und 2015

Sollte es am Donnerstag ein klares Cas-Urteil geben, dürfte es auch für das IOC leichter werden, über eine mögliche Verbannung Russlands von den Spielen zu befinden.

Durch die Veröffentlichung des McLaren-Reports am Montag war bekannt geworden, dass es in Russland zwischen 2011 und 2015 ein staatlich gelenktes Doping-System gegeben hat. In einem ersten Schritt hatte das IOC am Dienstag einige Sofortmaßnahmen gegen Russland verhängt. Unter anderem werden vorerst keine IOC-Sportveranstaltungen in Russland mehr organisiert. Auch die Planungen bezüglich möglicher Europaspiele 2019 in Russland wurden auf Eis gelegt.

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