Mein nie geborener Zwilling ist schuld: Nachdem bei Tyler Hamilton während der Vuelta 2004 körperfremdes Blut festgestellt wird, wartet der amerikanische Radprofi mit dieser Erklärung auf: Das fremde Blut stamme von einem bereits im Mutterleib verstorbenen Zwilling. Mit dem nie gekannten Bruder habe er Stammzellen ausgetauscht, die noch immer fremd-eigene Bruderblutzellen produzierten. Es handele sich um Chimärismus. Was für ein Zufall, dass in Hamiltons Phonak-Mannschaft mit Santiago Perez noch eine zweite Chimäre am Start war.

23. Juni 2013, 12:352013-06-23 12:35:05 © sueddeutsche.de/dabi/ebc