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Stimmen zur DFB-Niederlage:"Das ist nicht zu erklären"

Deutschland - Nordmazedonien

Ilkay Gündogan: Einziger Torschütze - durch einen Elfmeter

(Foto: dpa)

Ilkay Gündogan sieht Mängel in der deutschen Defensive, Uli Hoeneß ist sprachlos und Nordmazedoniens Trainer widmet den Sieg seinen Kindern. Stimmen zur WM-Qualifikation.

Joachim Löw: "Die Enttäuschung ist riesengroß. Wir haben im Spiel nach vorne viele Bälle verloren, die Defensive war insgesamt nicht stabil. In den ersten beiden Spielen (gegen Island und in Rumänien) haben wir gute Ansätze gesehen. Das haben wir uns selber eingebrockt, dass wir das aus der Hand gegeben haben. Die Enttäuschung ist erst einmal groß, wenn man zu Hause so verliert."

Ilkay Gündogan: "Viele Worte fallen mir gerade nicht ein. So eine Niederlage darf nicht passieren. Gefühlt waren die Nordmazedonier zweimal vor unserem Tor und haben zweimal getroffen. Wir sahen bei beiden Toren nicht gut aus. Uns bleibt nichts anderes übrig, als weiterzumachen. Das ist nicht unser Anspruch, das ist nicht zu erklären, aber man muss es akzeptieren. Es tut vielleicht umso mehr weh, dass jetzt zwei Monate nicht viel passieren wird, bis wir uns wiedersehen."

Serge Gnabry: "Kompliment an Nordmazedonien, sie haben es uns sehr schwer gemacht."

Uli Hoeneß (TV-Experte bei RTL): "Ich bin ziemlich sprachlos. Es ist ganz schwierig zu erklären. Ich habe wirklich gedacht, dass die Mannschaft den Schwung aus den ersten beiden Spielen mitnimmt. In den ersten 20 Minuten war das auch okay. Wenn man schon vorne nichts reinkriegt, dann muss man versuchen, hinten keine Tore zu kriegen. In der Mitte war die Abwehr heute teilweise sehr offen, beide Tore sind durchs Zentrum gefallen. Da stimmte was nicht."

Igor Angelovski (Trainer Nordmazedonien): "Meine Spieler sind Helden. Ich widme den Sieg meinen Kindern."

© SZ.de/sid/dpa/ska
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