Champions League:Atalanta nimmt Valencia auseinander

Champions League - Round of 16 First Leg - Atalanta v Valencia

Josip Ilicic jubelt über sein zwischenzeitliches 2:0.

(Foto: REUTERS)
  • Atalanta Bergamo schlägt den FC Valencia überraschend deutlich mit 4:1 im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales.
  • Der italienische Klub spielt seine erste Saison überhaupt in der Königsklasse.

Debütant Atalanta Bergamo mit dem deutschen Mittelfeldspieler Robin Gosens hat in der Champions League ein Ausrufezeichen gesetzt und steht bereits mit einem Bein im Viertelfinale. Im Achtelfinal-Hinspiel gewann Bergamo gegen den spanischen Spitzenklub FC Valencia 4:1 (2:0). Beim Rückspiel am 10. März benötigt Valencia eine Aufholjagd, um erstmals seit 2007 in die Runde der letzten Acht einzuziehen.

Im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion, wo Bergamo seine Champions-League-Heimspiele austrägt, trafen Hans Hateboer (16., 63.), Bergamos Top-Torschütze Josip Ilicic (42.) sowie Remo Freuler (57.) für die Italiener. Dennis Tscheryschew (66.) sorgte für den Anschlusstreffer und erhielt den Spaniern eine Resthoffnung für das Rückspiel.

Bergamo hat sich in der italienischen Serie A unter Trainer Gian Piero Gasperini zu einer Spitzenmannschaft entwickelt, im vergangenen Jahr gelang als Tabellendritter der erstmalige Einzug in die Champions League. Auch in der laufenden Saison spielt der Klub in der nationalen Spitzengruppe mit. Großen Anteil daran hat der gebürtige Emmericher Gosens, der in 21 Ligaspielen bereits sieben Tore erzielte und fünf Vorlagen gab.

Gegen Valencia präsentierte sich Atalanta von Beginn an spielfreudig, Mario Pasalic vergab in der Anfangsphase frei vor Gäste-Torhüter Jaume Domenech (8.). Wenige Minuten später veredelte Hateboer eine tolle Einzelleistung des Argentiniers Alejandro Gomez. Valencia machte nun mehr, Ferran Torres (31.) fehlten bei einem Pfostenschuss nur Zentimeter zum Ausgleich. Besser machte es auf der Gegenseite der Slowene Ilicic, der Domenech mit einem präzisen Schuss keine Abwehrchance ließ.

In der zweiten Halbzeit nahm das Spiel noch mehr Fahrt auf. Zunächst traf Freuler per sehenswertem Schlenzer zum 3:0, ehe erneut Hateboer für einen scheinbar beruhigenden Vorsprung sorgte. Der kurz zuvor eingewechselte Tscheryschew verkürzte Valencia, das im Anschluss auf weitere Treffer drängte.

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