Bundesliga: Internationale PlätzeKlassenerhalt, dann Europa

Hannover, Freiburg und Mainz waren vor der Saison Abstiegskandidaten. Jetzt streiten sie plötzlich um die Europapokalplätze. Auch andere Vereine spielten völlig unerwartet oben mit. Die überraschendsten Europapokalteilnehmer.

Hannover, Freiburg und Mainz hatten den Klassenerhalt als Ziel. Jetzt streiten sie um die Europapokalplätze. Wie schon andere Vereine zuvor. Die überraschendsten Teilnahmen in Bildern.

Hannover 96: 40 Punkte lautete das Ziel vor der Saison, nur Didier Ya Konan wollte in den Europacup. Auch nach dem 14. Spieltag blieb das alte Ziel bestehen: "25 Punkte haben wir jetzt, 15 fehlen uns noch. Wenn wir die geholt haben, sehen wir weiter", sagte Präsident Martin Kind. Ya Konan hielt derweil an seinem Ziel fest. Hannover hat nach dem 24. Spieltag 44 Punkte und ein neues Ziel. Erst Klassenerhalt, jetzt Europa.

FSV Mainz 05: Auch in Mainz war man vor der Saison bescheiden: "Unser erstes Ziel bleibt, den Vertrag mit der Bundesliga um ein Jahr zu verlängern", sagte Manager Christian Heidel. Nach sieben Siegen zum Auftakt blieb es dabei. Heidel: "Ich wäre ja völlig bescheuert, wenn ich jetzt den Meisterschaftskampf oder so etwas ausrufen würde." 40 Punkte - erst Klassenerhalt, jetzt Europa.

SC Freiburg: "Für den SC Freiburg wird sich vermutlich für die kommenden Jahre, in denen wir in der Bundesliga spielen, nichts daran ändern, dass der Klassenerhalt das erklärte Ziel ist." Das waren die Worte von Trainer Robin Dutt vor Saisonbeginn. 24 Spieltage und 37 Punkte später hat sich daran nichts geändert. Erst Klassenerhalt, dann Europa.

Schon andere Vereine schafften es in der Bundesliga-Historie überraschend in den Europapokal...

Bild: Bongarts/Getty Images 4. März 2011, 09:192011-03-04 09:19:07 © sueddeutsche.de/jüst