Bundesliga Rekordtransfer Embolo kommt von der Bank

Der Jamaikaner bremste Schalkes Stürmer Klaas-Jan Huntelaar in höchster Not mit einem Foul (79.). Und Huntelaar, der sonst so unauffällig spielte wie ein Ersatzspieler, der nicht eingewechselt wurde, scheiterte auch mit der besten Ausgleichschance an Frankfurts Torwart Lukas Hradecky (80.).

Vielleicht ist also die einzige positive Nachricht dieses verlorenen Tages für die Schalker Anhänger: Die eingewechselten Neuen taten dem Spiel der Schalker gut. Das fand auch Trainer Weinzierl. Vor allem Bentaleb, der nur ein Mal mit der Mannschaft trainiert hatte nach seiner Ausleihe von Tottenham Hotspur, forderte immer wieder den Ball im defensiven Mittelfeld, wo zuvor der eigentliche Linksverteidiger Dennis Aogo mit dem Spielaufbau überfordert war.

Nächster Schalke-Gegner ist der FC Bayern

Dass Rekordtransfer Embolo, für 22 Millionen Euro aus Basel gekommen, zunächst auf der Bank saß, wird nicht so bleiben - Franco Di Santo enttäuschte erneut als Rechtsaußen. Und Baba, gekommen von Chelsea und Weinzierl aus gemeinsamen Augsburger Zeiten bestens bekannt, war der dynamischste Schalker in Frankfurt. Mit Benjamin Stambouli, am Donnerstag von Paris St. Germain verpflichtet, steht auch eine weitere Alternative für das defensive Mittelfeld bereit.

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Thomas Tuchel erkennt beim Dortmunder 2:1 gegen Mainz die Schwächen seines Teams, ist aber dennoch zufrieden - weil sein Lieblingsschüler überzeugt.   Von Felix Meininghaus

Es ist eine spannende Frage, ob diese neue Eintracht-Mannschaft, die sich ja auch im Umbruch befindet, die Schalker zum richtigen Zeitpunkt der Saison als Gegner erwischt hat. Noch sind die Neuen im Ruhrgebiet nicht integriert, noch gibt es viele Fragezeichen in Schalke. Und schnelle Besserung scheint zunächst auch nicht in Sicht: In der Länderspielpause sind viele Schalker mit ihren Nationalmannschaften am Start. Es sei nie gut, wenn Spieler weg sind, gibt Weinzierl zu. Aber er will keine Ausreden und sagt: "Es ist unsere Aufgabe, zusammenzuwachsen. Wir müssen schauen, dass wir funktionieren." Je schneller, desto besser. Der nächste Gegner der Schalker nach der Pause heißt nämlich FC Bayern München. Wenn sie nicht aufpassen in Schalke, ist die nächste Sinnkrise nicht weit.