Nach dem Spiel wusste man nicht, ob man Ermin Bicakcic gratulieren oder trösten sollte. Einerseits hatte der Deutsch-Bosnier sein Bundesliga-Debüt gegeben. Eigentlich ein Grund zur Freude für einen 20-jährigen Fußballspieler. Nicht aber an diesem Abend. Bicakcic machte sein erstes Spiel ausgerechnet gegen den FC Bayern. Ausgerechnet gegen Franck Ribéry. Ausgerechnet gegen einen furios aufspielenden Franck Ribéry.

Nach gutem Beginn (als er fast ein Tor erzielte) verursachte er mit einem Ballverlust das 0:1 mit, danach zeigte er zunehmend Nerven und ging mit seiner Mannschaft bisweilen unter. Bruno Labbadia sagte danach: "Das geht auf meine Kappe." Ein Debüt gegen Ribéry kann wahrlich schiefgehen.

(alin)

Bild: Bongarts/Getty Images 20. Dezember 2010, 09:452010-12-20 09:45:14 © sueddeutsche.de/alin/jbe/hum