Basketball:Mit Anführer Lucic

Lesezeit: 1 min

Basketball: Da geht's lang: Bayern-Trainer Andrea Trinchieri hat in Bamberg einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.

Da geht's lang: Bayern-Trainer Andrea Trinchieri hat in Bamberg einen erfolgreichen Start ins neue Jahr.

(Foto: Eduard Martin/Jan Huebner/Imago)

Die Basketballer des FC Bayern München besiegen Bamberg mit 95:86. Das Spiel ist lange ausgeglichen, doch am Ende profitieren die Münchner auch von der Wurfstärke ihres Kapitäns.

Von Sebastian Winter

So richtig traurig waren die Basketballer des FC Bayern München nicht, als sie kurz vor der Abreise nach Villeurbanne die Absage des für 30. Dezember angesetzten Euroleague-Spiels in Frankreich wegen Corona-Infektionen beim Gegner erreichte. Denn sie hatten dadurch eine Woche spielfrei - zum erst zweiten Mal in dieser Saison. Und was so eine Woche ohne Reisestrapazen ausmacht bei den Spielern von Trainer Andrea Trinchieri, das zeigten sie am Sonntagabend im so traditionsreichen wie ausgeglichenen Duell bei Brose Bamberg. Die Münchner besiegten Bamberg mit 95:86 (49:42), mussten allerdings lange Zeit um den Sieg zittern.

Münchens Center Leon Radosevic hatte schon in der Halbzeitpause beim übertragenden Sender Magenta TV gesagt, "wir sind heute ein bisschen frischer als normal, hatten kein Euroleague-Spiel. Jetzt müssen wir nur noch in der Defense ein bisschen mehr arbeiten." Die Defense funktionierte auch im Anschluss nicht immer, dafür verwandelte Andreas Obst in den ersten beiden Vierteln fünf Dreier. Und als er im dritten und vierten Viertel keinen Stich mehr gegen Bambergs immer stärker werdende Abwehr machte, sprangen Augustine Rubit, mit 22 Punkten Topscorer der Bayern, und Kapitän Vladimir Lucic (20) ein. Lucic führte seine Mannschaft nach einem schwachen dritten Viertel knapp drei Minuten vor Schluss mit fünf Punkten in Serie zum 87:82, er war der Anführer, den die Münchner an diesem Abend brauchten. Bamberg hingegen traf den Korb nicht mehr - und verlor den Ball in der entscheidenden Phase gar unter dem eigenen Korb. So brachte sich Brose auch selbst um den Sieg.

Neuer Termin für das Spiel der Bayern in Villeurbanne ist übrigens der 25. Januar. Und es sieht ganz danach aus, dass sie vor dem Heimspiel gegen Chemnitz am kommenden Sonntag die nächste spielfreie Woche haben. Denn die für Freitag angesetzte Auswärtspartie bei Euroleague-Titelverteidiger Efes Istanbul steht aufgrund mehrerer Corona-Fälle beim türkischen Meister auf der Kippe.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB