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Zwerge, Brücken, Streetart:So schön ist Breslau

Die polnische Stadt an der Oder bietet Besuchern Kunst und Kultur, Alt und Neu, Wasser und Eiscreme.

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Bresslau

Quelle: Sarah Schmidt

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Die erste Sehenswürdigkeit können Reisende in Breslau bereits direkt nach der Ankunft abhaken: Der Bahnhof, der erst vor wenigen Jahren renoviert wurde, erinnert an ein kleines Schloss.

Lesen Sie hier mehr über den Kulturzug, der in den Sommermonaten an den Wochenenden zwischen Berlin und Breslau fährt.

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Die heimlichen Stars der Stadt sind eindeutig die vielen kleinen Zwerge, die man überall entdecken kann. Sie erinnern an die Zeit der Orangenen Alternative: In den 80er-Jahren hat diese Studenten-Bewegung zum Protest gegen das kommunistische Regime Zwergen-Graffiti gemalt.

Café Barbara in Breslau

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Heute sitzen Breslaus Studenten lieber mit ihren Laptops in Szene-Cafés. Im Barbara ist außerdem die Info-Zentrale für das Kulturhauptstadt-Jahr.

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Der Mittelpunkt der Stadt ist der Rynek, der alte Marktplatz: In der Mitte stehen das alte und neue Rathaus, ringsherum zieren farbenfroh Bürgerhäuser das Zentrum. Der Stadt ist es ob der polnischen Restaurateure nicht mehr anzusehen, dass 70 Prozent nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern lagen.

Die beste Aussicht bietet der Turm der Elisabethkirche.

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Wahrzeichen der Stadt, die auf Polnisch Wrocław heißt, ist jedoch die Johannes-Kathedrale auf der Dominsel mit ihren beiden spitzen Türmen.

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Breslau trägt den Titel zu Recht. Gerade weil Kunst und Kultur hier oft so schön beiläufig auftauchen wie diese Streetart-Dame, die gerade einen Schlüssel verschluckt (zu sehen auf der Insel Wyspa Słodowa).

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Ein Stück Kunst zum Mitnehmen können Breslau-Besucher in der Galeria Plakatu (in der Świętego Mikołaja 54) kaufen: Hier gibt es alte polnische Film- und Theaterplakate als Poster und Postkarten.

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Zu den jüngsten Bauten der Stadt gehört das Nationale Musikforum. Das gewaltige Gebäude wurde 2015 fertiggestellt - fünf Konzertsäle sind darin untergebracht.

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Ein besonderer Ort, etwas abseits vom Stadtzentrum, ist der Alte Jüdische Friedhof. Hier haben Tausende Grabsteine Krieg und Zerstörung überdauert. Die deutschen Namen und Inschriften zeugen davon, dass Breslau einst eine wichtige deutsche Metropole war.

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Przejście, auf deutsch "Übergang", heißt diese Skulpturen-Installation. Auf der einen Straßenseite verschwinden sieben Personen im Gehsteig, auf der anderen kommen sie wieder empor. Der Künstler Jerzy Kalina will damit an die Zeit des Kriegsrechts Anfang der 80er-Jahre erinnern.

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Eine wichtige polnische Vokabel, die Sie sich merken sollten: Lody. Das bedeutet Eis und das Lody in Breslau ist wirklich sehr gut. Kein Wunder, dass sich selbst bei kühleren Temperaturen Schlangen bilden.

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Ganz romantisch wird Breslau in den Abendstunden, wenn die Dominsel in ein sanftes Licht getaucht wird. Später werden die Straßenlampen hier noch eigens von einem Laternenanzünder zum Leuchten gebracht.

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Nach Sonnenuntergang kommen die großen Leuchtreklamen in der Hinterhofpassage Niepolda besonders schön zur Geltung.

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In der Studentenstadt wird gern und viel gefeiert: Die meisten Bars und Clubs liegen im ehemaligen Jüdischen Viertel, südwestlich des Ryneks.

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Letzte Station: der Blumenmarkt auf dem Plac Solny. Auch zu später Stunde bekommen Nachtschwärmer hier noch einen Strauß oder eine Rose für ihre charmante Begleitung.

Hier haben wir für Sie Tipps für die Städtereise nach Breslau zusammengestellt.

© SZ.de/lala

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