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Urlaub an den Drehorten von "Der Hobbit":Mittelerde ohne Zwerge

Nach "Herr der Ringe" drehte Peter Jackson auch die "Hobbit"-Trilogie in Neuseeland. Wo die Filmcrew unterwegs war und was die Locations reizvoll macht - ganz ohne Fabelwesen oder Ungeheuer.

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Hobbit Drehorte Neuseeland Bilbo Beutlin

Quelle: Courtesy of Warner Bros. Picture; Warner Bros

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Bilbo Beutlin sucht den Schatz, den der Drache Smaug auf dem "Einsamen Berg" Erebor versteckt. Im Film wirkt der Berg düster und geheimnisvoll. Im wahren Leben ...

Hobbit Drehorte Neuseeland Tongariro Nationalpark

Quelle: Imago Stock&People

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... dient der Tongariro Nationalpark auf der Nordinsel Neuseelands als Kulisse für das dunkle Reich. Im Park, zu dem drei Vulkanberge gehören, finden Besucher Gelegenheit zum Wandern oder Skifahren. Eine der bekanntesten Touren heißt Tongariro Alpine Crossing, die Strecke ist 19,4 Kilometer lang. Der Nationalpark ist der älteste Neuseelands und zählt zum Unesco-Welterbe.

Mehr Informationen zum Tongariro Nationalpark finden Sie hier

Hobbit Drehorte Neuseeland Hobbiton

Quelle: Imago Stock&People

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Was wären die Hobbits ohne ihr Auenland, wo sie in kleinen Häusern und Erdhöhlen leben - die niedlichen Behausungen kommen sowohl in Der Herr der Ringe als auch in Der Hobbit vor. Echte Fans kommen um das Miniatur-Auenland nicht herum.

Hobbit Drehorte Neuseeland Hobbiton

Quelle: Imago Stock&People

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Hobbiton liegt auf dem Gelände einer ehemaligen Schaffarm in der Nähe der Ortschaft Matamata südlich von Auckland. An manchen Tagen zieht die Filmsiedlung bis zu 2000 Touristen an (eine zweistündige Tour kostet etwa 45 Euro).

Nach den Dreharbeiten zu Der Herr der Ringe sollten die Bauten abgerissen werden. Aber wochenlanger Regen verhinderte dies und die Hütten blieben im Originalzustand. Ein Glück für Filmtouristen: Sie können sogar im Hobbit-Pub "Green Dragon Inn" einkehren.

Gandalf im Flughafen Wellington Neuseeland Hobbit Drehorte

Quelle: dpa

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Auch wenn der riesige Adler am Flughafen von Wellington etwas beängstigend wirkt: Neuseelands Hauptstadt freut sich auf seine Besucher, die nun wieder von Peter Jacksons Verfilmungen der Tolkien-Saga angezogen werden. Wer aber den Filmtouren und Location-Besichtigungen entgehen will, findet in der Stadt am südlichen Ende der Nordinsel Neuseelands genügend Ablenkung, zum Beispiel beim Mountain-Biken oder Segeln.

Mehr Informationen über Wellington finden Sie hier

Besucher im Weta Cave Museum Wellington mit Gollum

Quelle: REUTERS

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In Wellingtons Weta Cave Museum können Tolkien-Fans mit der merkwürdigen Kreatur Gollum fürs Urlaubsfoto posieren. Außerdem sind hier Filmrequisiten wie Hobbitfüße oder monströse Uruk-Hais ausgestellt. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen zum Weta Cave Museum finden Sie hier

Szene aus "Der Hobbit - Smaugs Einöde"

Quelle: Warner Bros.

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Zwergen-Canyoning: In der Hobbit-Verfilmung lassen sich Hobbits und Zwerge in Fässern durch einen Fluss treiben. Auf dem Pelorus River in der Nähe der Stadt Nelson zu filmen, war für Stephen Hunter, der den Zwerg Bombur spielt, der Höhepunkt der Dreharbeiten: "In Fässern den Pelorus River runterzufahren, war eindeutig der tollste Tag am Set. Das war richtig cool!"

Hooker Valley Neuseeland Südinsel Lake Pukaki

Quelle: Imago Stock&People

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Im wahren Leben können Wanderer dem Fluss mehrere Tage lang auf dem Pelorus River Track folgen oder Kajak fahren. Nelson, früher eine Stadt für Aussteiger, bietet die meisten Sonnenstunden im Jahr und ist für viele der Ausgangspunkt für Wanderungen im Abel Tasman Nationalpark. Auch zu Pferd lässt sich die Gegend mit Blick auf die Golden Bay erkunden.

Im Bild: Blick Hooker Valley zum Lake Pukaki auf Neuseelands Südinsel

Szene aus Film "Der Hobbit"

Quelle: Courtesy of Warner Bros. Picture; Warner Bros

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Ungemütlich wird es für Bilbo Beutlin, als er eine Nacht mit drei riesigen ekligen Trollen verbringen muss. In Wirklichkeit sind Einwohner von Te Kuiti in der Provinz Waikato im Nordwesten des Landes kuschelig und sanftmütig - zumindest die tierischen Bewohner. Die Stadt preist sich als Welthauptstadt der Schafschur, eine meterhohe Statue eines Schafscherers begrüßt Besucher. Aber Te Kuiti ist nicht nur für Schafe bekannt, sondern auch für die Waitomo Caves, unterirdische Höhlen voller Glühwürmchen.

Lake Pukaki Südinsel Neuseeland

Quelle: Imago Stock&People

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Türkisblau schimmert der Lake Pukaki vor Neuseelands höchstem Berg, dem Mount Cook auf der Südinsel. Alpinisten und Bergsportler aus der ganzen Welt zieht es hierher. In Der Hobbit liegt hier die Seestadt, eines der größten Außensets des Films, am Fuße der Southern Alps. Besonders malerisch ist die Landschaft aus der Luft: Manche Piloten der Rundflüge landen sogar auf den angrenzenden Gletschern.

Szene aus Film "Der Hobbit"

Quelle: James Fisher; Warner Bros

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Ebenfalls auf der Südinsel und nicht weit entfernt von Lake Pukaki wurden die Szenen gedreht, die im Haus des mysteriösen Beorn spielen. Der reale Ort heißt Arcadia Station in der Nähe des Diamond Lake. Sechs Wochen lang dauerte es, bis das Filmset von Beorns Haus aufgebaut war, die Dreharbeiten waren nach vier Tagen beendet. Auf einem Ausritt kommen Besucher auch an den Ort aus der Verfilmung der Herr-der Ringe-Saga, an dem Boromir in Amon Hen sein Ende findet.

Skifahren Neuseeland Queenstown

Quelle: Getty Images

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In der Nähe, und das war auch für die Filmcrew interessant, liegt außerdem das Abenteuer-Mekka Queenstown. Von Bungee-Jumping über Rafting, Mountainbiken bis Skifahren reicht die Palette an adrenalinfördernden Aktivitäten. Und die Umgebung ist eindrucksvoll: Queenstown liegt am Lake Wakatipu und am Fuße der Bergkette Remarkables.

Informationen über eine Tour an die Originaldrehorte der Hobbit-Trilogie finden Sie hier.

© SZ.de/kaeb/rus

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